Immobilien: Hotels werden als Investments für Anleger immer attraktiver
Lüneburg. Die Konzerte von Adele und Coldplay im vergangenen August in München schlugen alle Rekorde. Nicht nur, dass Adele insgesamt zehnmal die eigens aufgebaute Arena komplett füllte und Coldplay um Sänger Chris Martin dem Olympiastadion dreimal ein ausverkauftes Haus bescherte. Die internationalen Musikstars lockten so viele Besucher wie seit über 100 Jahren nicht mehr in die bayerische Landeshauptstadt. Die Stadtverwaltung registrierte für den August stolze 2,1 Millionen Übernachtungen. Das war fast ein Fünftel mehr als im August 2023 und so viele wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1912.
Doch München ist nur ein Beispiel, wie die Hotelbranche europaweit nach schweren Coronajahren wieder von der Reisefreudigkeit der Verbraucher profitiert. Ob Konzerte bekannter Pop- und Rockstars wie Adele, Coldplay und Taylor Swift oder internationale Sportevents wie die Olympischen Spiele in Paris und die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland – die Betreiber von Hotels konnten sich zuletzt vermehrt über regen Zuspruch freuen.
Das anziehende Messegeschäft sowie der Anstieg der Geschäftsreisen sorgen außerdem für eine hohe Auslastung bei Hotels in den europäischen Metropolen. Das verdeutlichen auch die Zahlen der European Travel Commission (ETC). Demnach setzt die europäische Tourismusindustrie die 2023 begonnene dynamische Entwicklung weiter fort – auch weil die internationale Nachfrage wieder deutlich zugenommen hat.