Immobilien: Wie Käufer bei den Nebenkosten sparen können
Köln. Trotz des weit verbreiteten Wunsches nach den eigenen vier Wänden sinkt die Zahl der Eigentümerhaushalte in Deutschland kontinuierlich. Das geht aus der Studie „Wohneigentum in Deutschland“ des Pestel-Instituts hervor. „Es wird höchste Zeit, den Abwärtstrend bei der Eigentumsquote zu stoppen“, meint Matthias Günther, Leiter des Instituts.
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung sind die hohen Kaufnebenkosten. Insgesamt sollten Käufer mit Nebenkosten von acht bis 15 Prozent der Kaufsumme rechnen. Diese umfassen etwa Notar- und Grundbuchgebühren (ein bis zwei Prozent), die Grunderwerbsteuer (zwischen 3,5 Prozent und 6,5 Prozent) sowie gegebenenfalls die Kosten für einen Immobilienmakler (drei bis sieben Prozent).
Mit einigen Tipps lassen sich die Nebenkosten beim Immobilienkauf aber senken. Hier die wichtigsten Strategien.
Möbel im Kaufvertrag getrennt aufführen
„Die Grunderwerbsteuer kann unter bestimmten Umständen reduziert werden“, erklärt Milena Knap-Gradinger von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Dies sei möglich, wenn bewegliche Gegenstände wie Einbauküchen, Möbel oder Markisen im notariellen Kaufvertrag separat aufgeführt werden. Diese Gegenstände werden dann nicht zur Bemessungsgrundlage der Steuer herangezogen.