Immobilien: Wo die Immobilienpreise weiter spürbar fallen
In der Hauptstadt stiegen die Preise weiter – gegen den Trend.
Foto: dpaFrankfurt. Ronald Slabke gab sich optimistisch für den Immobilienmarkt. „Aus unserer Sicht hat sich der Markt bereits stabilisiert“, sagte der Chef des Immobilienunternehmens Hypoport jüngst. Doch eine neue Analyse der wichtigsten Immobilienfinanzierer über die Preisentwicklung im ersten Quartal dieses Jahres zeigt ein völlig anderes Bild. Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland fallen demnach weiter spürbar.
Im ersten Quartal verbilligten sich Wohnungen und Häuser im Schnitt um 2,1 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum, wie aus dem am Mittwoch (10.05.2023)veröffentlichten Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) hervorgeht.
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Damit setzt sich der Preisverfall am deutschen Immobilienmarkt, der bereits im zweiten Halbjahr 2022 begonnen hatte, zum Jahresstart nur wenig gebremst fort. Gegenüber dem vierten Quartal 2022 gaben die Preise um 2,0 Prozent nach, so der Verband, der die wichtigsten Immobilienfinanzierer hierzulande vertritt, darunter Deutsche Bank, Commerzbank und große Sparkassen.
Doch der Preisrutsch schlägt sich unterschiedlich in den Metropolen nieder. Wo geht es besonders bergab? Wer stemmt sich gegen den Trend? Das sind die wichtigsten Erkenntnisse: