Immobilien: Wo Käufer im Umland der Metropolen bis zu 60 Prozent sparen
Frankfurt, Düsseldorf. Vermeintliche Landidylle, niedrigere Mieten, weniger Lärm: Wohnungssuchende verlassen Großstädte aus nachvollziehbaren Gründen. Auch Laila ist diesen Schritt gegangen. Zusammen mit drei anderen Erwachsenen hat sie vor zwei Jahren ein Haus in einer Kleinstadt in Brandenburg gekauft. Berlin ist mit dem Regionalexpress innerhalb von 40 Minuten erreichbar. Die Atmosphäre in der Kleinstadt sei spürbar anders. „Man weiß irgendwie, wer um einen herum ist.“
Es ist ein Schritt, den sich immer mehr Deutsche auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum inzwischen vorstellen können. „Die Menschen ziehen nicht mehr zwingend in die Städte, weil diese zu teuer geworden sind, sondern verstärkt ins direkte Umland – es gibt eine Suburbanisierung“, sagt Konstantin Kortmann, Deutschlandchef des Immobiliendienstleisters JLL.
Doch wie groß ist vor dem Hintergrund gesunkener Immobilienpreise die Preisdifferenz zur Metropole noch? Wo finden Immobilienkäufer das größte Sparpotenzial? Anhand exklusiver Daten des Maklers Von Poll Immobilien sowie weiterer Studien hat das Handelsblatt die Preisentwicklung um die größten deutschen Metropolen herum ausgewertet und zeigt auf, welche Regionen preislich besonders interessant sind.