Immobilienkredite: Schwankende Zinsen machen Bauherren das Leben schwer
Laut FMH-Finanzberatung ist Baugeld mit zehn Jahren Zinsbindung momentan bereits für 3,41 Prozent Zinsen zu haben.
Foto: imago images/Westend61München. Aus Sicht von Michael Neumann waren die vergangenen Wochen extrem unruhig. „Nachdem die Zinsen für Baufinanzierungen innerhalb weniger Wochen zügig gestiegen waren, fielen sie im Zuge der Bankenkrise mit ähnlicher Geschwindigkeit wieder“, sagt der Chef des Baugeldvermittlers Dr. Klein.
Laut der Datenbank der FMH-Finanzberatung ist Baugeld mit zehn Jahren Zinsbindung momentan bereits für 3,41 Prozent Zinsen zu haben. Vor sechs Wochen kostete ein solches Darlehen noch knapp über vier Prozent. Doch dieser Trend könne sich, so Neumann, schnell umkehren.
„Derzeit sehen wir eine Art „Ruhe nach dem Sturm“ – die sich aber vermutlich nicht allzu lange halten wird“, warnt er. „Wir rechnen im Verlauf dieses Jahres weiter mit stark schwankenden Zinsen. Kurzfristige Ausschläge über die Marke von vier Prozent sind dabei möglich“, sagt Jörg Utecht, Vorstandschef des Finanzierungsvermittlers Interhyp.
Die Situation ist schwierig für Menschen, die derzeit eine Immobilie finanzieren wollen oder einen Anschlusskredit brauchen. Sie stehen vor die Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt zuzugreifen?