Energie: Für 13 Millionen Menschen gibt es einen fertigen Wärmeplan
Düsseldorf. Wärme soll bis 2045 in Deutschland klimaneutral erzeugt werden. Doch die Verunsicherung unter vielen Hauseigentümerinnen und -eigentümern dürfte derzeit groß sein, wie genau das erreicht werden kann.
Die neue Bundesregierung will zum Beispiel das Heizungsgesetz erneut novellieren. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nannte die Heizungsförderung jüngst „extrem“ und forderte, sie um mindestens 50 Prozent zu kürzen. Wirtschaftsministerin Katerina Reiche (CDU) stellte die Förderung für kleine Photovoltaikanlagen infrage, die grünen und günstigen Strom für Wärmepumpen liefern können.
Unklar ist für viele Eigentümer auch, ob es für ihr Haus eine Alternative zu Wärmepumpen gibt. Sie gelten zwar als Schlüsseltechnologie für die Wärmewende in Gebäuden, doch es gibt Alternativen wie Wärmenetze, die zentral erzeugte, CO2-neutrale Wärme über Leitungen an die Häuser transportieren.
488 Kommunen haben bereits einen Wärmeplan
Diese kommunale Wärmeplanung kommt voran, zeigt eine jüngst veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Zumindest in diesem Punkt herrscht also in immer mehr Städten und Gemeinden Klarheit.