Ferienhaus: Smarter Schutz aus der Ferne
Köln. In diesen Wochen machen sich viele Eigentümer auf den Weg in ihr Feriendomizil, um den Urlaub zu genießen. Wer ein eigenes Ferienhaus besitzt, wird bei der Ankunft zunächst einmal kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Ferienimmobilien stehen oft leer, was sie zum Beispiel anfällig macht für Einbrüche.
Laut Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zählte die Polizei im Jahr 2024 allein in Deutschland etwa 90.000 Wohnungseinbrüche. Der Schaden: rund 350 Millionen Euro, 20 Millionen Euro mehr als im Jahr davor.
Doch selbst ohne Fremdeinwirkung drohen Schäden: Dazu gehören etwa ein Wassereinbruch im Keller, Schimmel hinter der Waschmaschine oder zerstörte Fenster nach einem Unwetter. Dass solche Schäden oft wochenlang unbemerkt bleiben, ist ein Problem.
Smart-Home-Hersteller wie Abus, Ring, Homematic, Bosch und Eufy bieten darum spezielle Systeme zur Überwachung an. Diese Systeme bestehen aus Sensoren, Kameras und Basisstationen, die alle Signale bündeln. Eigentümer können sie per App steuern. „Gute Überwachungskameras können unterscheiden, ob da nur eine Spinne auf der Linse sitzt oder Kriminelle durch den Flur schleichen“, sagt Sascha Puppel, Sachverständiger für Sicherheitstechnik und Sicherheitskonzepte.