Ferienimmobilien: Wie Investoren vom stabilen Urlaubsmarkt profitieren können
Befindet sich eine Immobilie in einer beliebten Ferienregion, gibt es meist ausreichend Buchungen.
(Foto: Jan Woitas/dpa)
Foto: HandelsblattKalter Wind, weite Strände und kaum Menschen – an den norddeutschen Küsten herrscht gerade Nebensaison. Vermieter, Verwalter und Putzdienste können also etwas durchatmen, bevor die Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Frühjahr wieder stärker belegt sind. Das Geschäft mit den Gästen läuft gut. Die Deutschen machen gern Urlaub im eigenen Land.
Welchen ökonomischen Stellenwert diese Branche hat, zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Ferienhausverbandes in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Statista Q. Die exklusiven Daten dazu stammen von führenden Unternehmen aus der Ferienhausbranche wie etwa Buchungsportalen. Demnach ist der deutsche Ferienhausmarkt fünfeinhalb Mal so groß wie bisher angenommen. Laut der Analyse gibt es hierzulande 555.111 Ferienhäuser und -wohnungen mit insgesamt 2,6 Millionen Betten.
82 Prozent werden von privaten Gastgebern vermietet. Das sind Vermieter, die weniger als zehn Einheiten anbieten. Jährlich finden 250 Millionen Übernachtungen in Ferienhäusern und Ferienwohnungen von privaten Gastgebern statt. Ihr Vermietungsumsatz liege pro Jahr bei 5,8 Milliarden Euro, rechnet der Verband vor.