Fernablesbare Zähler: So senken Vermieter ihre CO2-Abgabe
Ihren monatlichen Heizenergieverbrauch können sich Bewohner bequem online anzeigen lassen.
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Foto: HandelsblattDer vergangene Winter war milder als der davor. Dennoch wurde in Mehrfamilienhäusern stärker geheizt als im Vorjahreszeitraum. Das belegen aktuelle Daten des Messdienstleisters Ista. Das Unternehmen wertet regelmäßig die Energieverbräuche von rund 350.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern aus. Zwischen September 2023 und März 2024 war zwar der Verbrauch bundesweit im Schnitt ein Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Witterungsbereinigt betrug er aber fünf Prozent mehr.
Während Messdienstleister wie Ista den Energieverbrauch bestimmter Wohnungen monatlich analysieren können, haben viele Haushalte ihre Heizkosten nur vage im Blick. Wer in einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung oder Fernwärmeversorgung wohnt, erfährt oft erst aus der Jahresabrechnung, ob eine hohe Nachzahlung fällig wird oder eine Gutschrift winkt.
Dabei könnte es helfen, Heizenergie zu sparen, wenn Haushalte zeitnah mehr über ihren aktuellen Energieverbrauch und die drohenden Kosten wüssten. Das zumindest hofft die EU und hat bereits im Jahr 2018 die Pflicht festgeschrieben, monatliche Informationen zum Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser bereitzustellen.