Immobilien-Blick: Der Weg zu einem grünen Gebäudebestand ist noch weit
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Foto: HandelsblattNachhaltige Gebäude mit einem geringen CO2-Ausstoß sind bei Investoren und Nutzern gefragt. Allerdings hindern Kosten und fehlende Standards die Branche, die Dekarbonisierung des Gebäudesektors konsequent voranzutreiben. Das zeigt der Nachhaltigkeitsbericht der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), eines Berufsverbands für Immobilienfachleute.
Wie die Baubranche grüner werden kann, diskutierte in dieser Woche auch die Allianz für Transformation. An dem Treffen nahmen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft teil. Sie tauschten sich darüber aus, wie die Kreislaufwirtschaft in der Branche etabliert werden kann.
Zirkuläres Bauen kann einen erheblichen Beitrag leisten, den CO2-Ausstoß von Gebäuden zu senken und Ressourcen zu schonen: Bleiben Baumaterialien in ihrer Qualität erhalten und werden konsequent weiterverwendet, anstatt sie nach dem Abriss eines Gebäudes zu entsorgen, sinkt der CO2-Ausstoß deutlich. Die Bundesregierung will mit gezielten Projekten wie etwa der Holzbauinitiative und der Entwicklung eines digitalen Gebäuderessourcenpasses das nachhaltige Bauen voranbringen.