Immobilien: Sind Baugemeinschaften eine Lösung für den angespannten Markt?
Köln. Für Bauwillige bleibt die Lage auf dem Immobilienmarkt schwierig. Es gibt wenige Grundstücke in guter Lage, die Immobilienpreise sind in begehrten Orten weiterhin auf hohem Niveau, und die Zinsen für Immobilienkredite steigen wieder. Trotzdem ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ungebrochen.
In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Immobilienverband Deutschland (IVD) gaben 67 Prozent der zur Miete wohnenden Menschen an, sich eine eigene Immobilie zu wünschen. Bei den 18- bis 44-Jährigen waren es sogar über 80 Prozent. Viele können den Wunsch aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen. Bei 48 Prozent der Befragten scheiterte der Umzug ins Eigenheim bislang an fehlendem Eigenkapital, 40 Prozent erklärten, dass ihr Einkommen nicht für die Kreditraten ausreicht.
Wer im Internet nach Möglichkeiten sucht, wie man dennoch zum Eigenheim kommt, stößt schnell auf Baugemeinschaften. Das ist in der Regel eine Gruppe von Privatpersonen, die zusammen ein Haus oder kleines Quartier bauen möchte.
Der Vorteil: Die Gruppe ist sehr frei bei der Gestaltung und meist gemeinschaftsorientiert. Das heißt, ihre Mitglieder wollen Zeit miteinander verbringen. Deswegen planen Baugruppen oft auch Gemeinschaftsräume oder -gärten.