Podcast: Wie sinnvoll ist der Eingriff der Bafin in den Wohnungsmarkt?
Nach der Ankündigung der Finanzaufsicht Bafin, die Eigenkapitalanforderungen der Banken für Wohnungskredite zu erhöhen, befürchten Marktteilnehmer eine Verteuerung der Baufinanzierungen und ein abruptes Ende des Wohnungsbooms. Den regulatorischen Eingriff begründet die Bafin mit dem heiß gelaufenen Immobilienmarkt. Kommt es zu einem Preiseinbruch, könnten Banken Probleme mit Kreditausfällen bekommen. Insbesondere dann, wenn die Finanzierungen auf Kante genäht sind. Und davon scheint es nach Ansicht der Finanzaufsicht immer mehr zu geben.
Doch wie akut ist die Gefahr für den Wohnimmobilienmarkt wirklich? Sind Finanzierungen mit wenig oder gar keinem Eigenkapital ein Risiko für die Finanzstabilität? Wie viel teurer dürften Baufinanzierungen infolge der schärferen Regulierung künftig werden? Michael Voigtländer, Immobilienexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft, gibt in der aktuellen Podcast-Folge Aufschluss darüber.
Seit 16 Jahren analysiert und begutachtet Michael Voigtländer im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln die deutschen Immobilienmärkte – mittlerweile teilt er sein Wissen auch per Audiodatei: Im Immobilienpodcast 1a Lage besprechen er und Hauke Wagner jede Woche Trends und Strategien in der Immobilienwirtschaft. Als Leser von Handelsblatt Inside Real Estate hören Sie die Podcast-Folgen vor allen anderen.