Solarstrom vom Dach: Worauf Eigentümer beim Kauf einer Photovoltaikanlage achten sollten
11.000 Solaranlagen mit bis zu 30 Kilowatt Leistung gingen seit Januar im Schnitt pro Woche auf deutschen Dächern in Betrieb.
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Foto: HandelsblattDie Sorge vor immer weiter steigenden Strompreisen befeuert seit Monaten die Nachfrage nach Solaranlagen enorm – seit Januar gingen pro Woche im Schnitt 11.000 Photovoltaiksysteme mit einer Leistung von einem bis 30 Kilowatt in Betrieb. Denn am günstigsten ist Strom, wenn er nicht aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen, sondern auf dem eigenen Grundstück produziert wird.
Mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) lässt sich Solarstrom dauerhaft für zehn bis 14 Cent pro Kilowattstunde erzeugen, abhängig vor allem von den Investitions- und Betriebskosten. Zum Vergleich: Laut dem Verbraucherpreisindex von Verivox zahlten Endkunden im Mai im Schnitt einen Preis von 42,11 Cent pro Kilowattstunde für Strom aus dem öffentlichen Netz.
Weitere Kosten fallen bei einer PV-Anlage nicht an – Einkommensteuer ist auf Solarerträge nicht zu zahlen, so lange Eigentümer von Einfamilienhäusern maximal 30 Kilowatt Photovoltaikleistung installiert haben. Auf Mehrfamilienhäusern dürfen es 15 Kilowatt pro Wohnung oder Gewerbeeinheit sein, insgesamt maximal 100 Kilowatt. Wer eine Solaranlage auf seinem Grund und Boden errichten will, sollte folgende Aspekte kennen.