Trendviertel 2022: Immobilien in Berlins Randlagen Staaken und Buch locken Investoren
Berlin.
Wer hier in Berlin seine Wohnung hat, wohnt inmitten großer Gärten mit Brunnen, Skulpturen, Pavillons.
Foto: imago/JŸrgen RitterBreite Straßen und Abbiegespuren säumen die Kreuzung rund um das Areal an der Kurfürstenstraße in Berlins City West, unweit des Nobelkaufhauses KaDeWe am Tauentzien und des Kurfürstendamms. Ein Paradies für Autofahrer, eine Zumutung für alle anderen.
Bei Adalbert von Uckermann schwingt Stolz mit, an der Neugestaltung des Areals beteiligt zu sein. Der Geschäftsführer der Jahr-Gruppe ist so etwas wie ein Pionier bei der Entwicklung eines der Eckgrundstücke mit Bauten aus den 60er- und 70er-Jahren. Im Februar kam die Baugenehmigung, die Tiefbauarbeiten haben begonnen.
Seit 1967 befindet sich das Grundstück im Besitz der Jahr-Gruppe. Hier stand das seit Jahren leer stehende „Pressehaus Constanze“. Es war die erste deutsche Frauenzeitschrift nach dem Zweiten Weltkrieg, die dem Gebäude seinen Namen gegeben hatte.
Von Uckermann steht auf der Baustelle und sieht sich um: „Die gesamte Kreuzung soll neu gebaut werden“, sagt er und deutet auf die in die Jahre gekommenen Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er freut sich noch immer über den Fund kürzlich auf der Baustelle: eine vergrabene Kiste aus Kupfer, gefüllt mit „Constanze“, „Petra“, „Stern“ und „Zeit“ vom April 1967 – „sehr gut erhalten, ohne Gelbstich“.