Volksrepublik: Schwächelnde Konjunktur und Märkte: Wie China die Lage nun stabilisieren will
Der chinesische Immobilienkonzern verwaltet laut Oxford Economics 3121 Projekte in ganz China.
Foto: BloombergDüsseldorf. China stemmt sich mit weiteren Maßnahmen gegen die Abwertung der Landeswährung Yuan und will die schwächelnden Aktienmärkte stützen. Wegen der mauen Konjunktur und den schwächelnden Börsen ziehen viele Anleger Kapital aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ab.
Die chinesische Zentralbank habe heimische Banken aufgefordert, ihre Investitionen in ausländische Anleihen zu reduzieren, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Damit solle die Verfügbarkeit von Yuan im Ausland begrenzt werden. Die chinesische Zentralbank lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage der Nachrichtenagentur ab.
Laut den jüngsten Bloomberg-Daten zogen ausländische Investoren innerhalb von dreizehn Tagen bis Mittwoch fast elf Milliarden US-Dollar aus dem chinesischen Markt. Das ist der höchste gemessene Wert seit 2016, als die Aufzeichnung dieser Daten begann.
Grund dafür sind unter anderem die schwachen Konjunkturdaten. Der zurückhaltende Konsum, der schwächelnde Außenhandel, die Krise am Immobilienmarkt und die Anzeichen einer Deflation verschrecken die Investoren. Auch das chinesische Wachstumsziel von fünf Prozent sehen viele Analysten in Gefahr.