Börsengang: Vantage Towers startet an der Börse – Ausländische Investoren greifen zu
Der erste Kurs lag mit 24,80 Euro knapp über dem Ausgabepreis.
Foto: PressefotoFrankfurt, Düsseldorf. Der Funkmastenbetreiber Vantage Towers hat ein eher verhaltenes Debüt an der Frankfurter Börse gefeiert. Der erste Kurs lautete auf 24,80 Euro – und damit nur leicht über dem Niveau des Ausgabepreises. Dieser war im Vorfeld mit 24 Euro im unteren Drittel der zuvor festgelegten Spanne von 22,50 bis 29 Euro fixiert worden.
Im Anschluss verlor der Kurs etwas an Wert. Zur Mittagszeit pendelt er um die Marke von 24,50 Euro. Folglich wird die Funkmastentochter des Mobilfunkkonzerns Vodafone mit etwas mehr als zwölf Milliarden Euro bewertet.
Vodafone selbst fließen durch den Börsengang rund 2,3 Milliarden Euro zu. Damit fällt der Gang auf das Parkett größer aus als der von Auto1, der Anfang Februar erfolgt war. Mit einem Volumen von 1,8 Milliarden Euro stemmte das Berliner Start-up die bislang größte Aktienemission des Jahres in Deutschland.
Vantage Towers werden selbst keine Erlöse aus dem Gang aufs Parkett zufließen. Stattdessen wird Vodafone das Geld in die Hand nehmen, um die Verbindlichkeiten zurückzuführen. Vantage-Unternehmenschef Vivek Badrinath nannte den Börsengang am Donnerstag „ein neues Kapitel in der Firmengeschichte“. Die 5G-Technik bedeute den Übergang in eine Dekade des Wachstums.