Chart des Tages: Shortseller Hindenburg drückt Equinix-Aktie
Frankfurt. Zum zweiten Mal in dieser Woche sorgen Vorwürfe des Shortsellers Hindenburg Research für Verwerfungen bei Einzelaktien. Am Mittwoch brach die Aktie des US-Rechenzentrumsbetreibers Equinix im frühen US-Geschäft ein. Im weiteren Verlauf machten sie einen Teil der Verluste wieder wett und schlossen 2,3 Prozent tiefer bei knapp 825 Dollar.
Der Leerverkäufer Hindenburg Research setzt eigenen Angaben zufolge auf einen Kursrückgang der Aktien. Wie am Montag beim polnischen Modekonzern LPP und zuvor bei vielen anderen Unternehmen ging die Ankündigung der Short-Position von Hindenburg einher mit einem Bericht, in dem angebliche Missstände angeprangert wurden.
Im Fall von Equinix behauptete der Finanzinvestor, die Firma habe einen Buchhaltungstrick angewandt, um bereinigte Mittel aus dem operativen Geschäft in die Höhe zu treiben und sich profitabler erscheinen zu lassen. Die Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.