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Auswirkungen des Coronavirus Russland hält die Opec hin – Ölpreise drehen ins Minus

Durch die Ausbreitung des Coronavirus ist die Ölnachfrage in China eingebrochen. Das setzt die Ölproduzenten unter Druck. Dennoch ringen sie um eine gemeinsame Linie.
06.02.2020 - 17:51 Uhr
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag berichtet, erbittet sich Russland Bedenkzeit in den Verhandlungen um neue Förderkürzungen des Opec+-Verbunds. Quelle: dpa
Öl- und Gasproduktion in Russland

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag berichtet, erbittet sich Russland Bedenkzeit in den Verhandlungen um neue Förderkürzungen des Opec+-Verbunds.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, Frankfurt Die Ölallianz Opec+ um Saudi-Arabien und Russland ringt um eine gemeinsame Reaktion auf die schwindende Ölnachfrage. Doch Russland hält die übrigen Mitglieder der Allianz hin. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag berichtet, erbittet sich Russland Bedenkzeit in den Verhandlungen um neue Förderkürzungen des Opec+-Verbunds.

Delegierte des Ölförderkartells Opec sowie verbündeter Staaten beraten seit Dienstag in Wien über die Auswirkungen des Coronavirus für die weltweiten Ölmärkte. Einem Bericht der britischen Finanzzeitung „Financial Times“ zufolge erwarten chinesische Energieexperten einen Rückgang des Ölverbrauchs in der Volksrepublik um 25 Prozent.

Kurzfristig könnte die Ölnachfrage demnach um mehr als drei Millionen Barrel täglich einbrechen – ein Rückgang, der mehr als drei Prozent des weltweiten Verbrauchs entspricht. Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus ist der Flugverkehr in China teilweise zum Erliegen gekommen, Millionenstädte sind unter Quarantäne gestellt, Stahlwerke und Ölraffinerien haben ihre Produktion heruntergefahren.

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