Goldpreis: Steht der Durchbruch der 3000-Dollar-Marke bevor?
Frankfurt. Der Goldpreis liegt nur noch rund 100 US-Dollar unter der 3000-Dollar-Marke. Das ist bemerkenswert, denn noch Anfang 2024 wurde unter Analysten darüber diskutiert, ob der Goldpreis sich dauerhaft über der 2000-Dollar-Marke halten könne. Dann jedoch wurde 2024 ein Ausnahmejahr: Gold erreichte 38 neue Rekordhochs und verteuerte sich um 27 Prozent.
Jetzt scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Dass 2025 für Gold ein ähnliches Erfolgsjahr werden könnte, hielten Analysten bislang für eher unwahrscheinlich. Dabei hat der Goldpreis acht neue Rekorde seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump geknackt, in der Spitze kostete das Edelmetall 2943 US-Dollar pro Feinunze. Somit hat Gold bereits einige Preismarken, mit denen Analysten gerechnet hatten, überschritten.
So hielten die Edelmetallspezialisten von Heraeus und die Analysten von UBS in ihren Jahresausblicken einen Preis von 2900 US-Dollar pro Unze für möglich. Nun schreiben die Heraeus-Experten in einem aktuellen Marktkommentar: „Wir halten einen Anstieg in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 3000 US-Dollar je Unze für möglich.“ Die UBS rechnet jetzt innerhalb der nächsten zwölf Monate mit einem Preis von 3000 US-Dollar pro Unze.