Asien Märkte: Nachlassende Handelsspannungen zwischen USA und China sorgen in Asien für Aufwind
Singapur/New York. An den asiatischen Börsen hat sich am Freitag zum Handelsbeginn die Stimmung aufgehellt. Gute Nachrichten über eine mögliche Deeskalation im Handelskrieg zwischen China und den USA und bevorstehende Gespräche zwischen den Nationen haben die Anleger aufatmen lassen, nachdem die glanzlosen Gewinne der Tech-Unternehmen Apple und Amazon die Sorgen über die Auswirkungen von Zöllen zunächst wieder geschürt hatten. Die japanische Börse hat am Freitag fester tendiert.
- In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,7 Prozent auf 36.705 Punkte zu
- Der breiter gefasste Topix notierte 0,2 Prozent höher bei 2.683,61 Zählern.
- Die Börse Shanghai blieb geschlossen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ebenfalls nicht gehandelt.
Das chinesische Handelsministerium erklärte am Freitag, die USA hätten wiederholt ihre Bereitschaft zu Verhandlungen über Zölle bekundet und in Peking stehe die Tür für Gespräche offen.
„Sie haben einen vorsichtigen Ton angeschlagen und verlangen, dass die USA 'Aufrichtigkeit' zeigen, wenn sie Handelsgespräche wollen“, sagte Matt Simpson, leitender Marktanalyst bei City Index. „Obwohl also ein Olivenzweig angeboten wurde, kann man kaum sagen, dass China 'angekrochen' ist, wie Trump gehofft hatte“, fügte er hinzu. Diese Woche zeigten Daten, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal zum ersten Mal seit drei Jahren geschrumpft ist, während Chinas Fabrikaktivität im April so schnell schrumpfte wie seit 16 Monaten nicht mehr.