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Iran-ProtesteIran schließt zeitweise seinen Luftraum

Live-BlogIrans Außenminister fordert USA zur Diplomatie auf +++ USA ziehen wohl Personal von Stützpunkten in Region um Iran ab +++ Deutschland und Israel wollen „Cyberdome“ bauen +++ Der Newsblog. 15.01.2026 - 04:21 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Proteste im Iran in den vergangenen Tagen (Social Media): Nach erhöhten internationalen Spannungen hat der Iran den Luftraum gesperrt. Foto: Uncredited/VALIDATED UGC/AP/dpa
15.01.2026 – 03:21 Uhr Miriam Braun

Europäer fürchten US-Militärschlag gegen Iran binnen 24 Stunden

Die Sorge vor einem US-Militärschlag gegen den Iran hat sich dramatisch verschärft. Zwei europäische Regierungsvertreter gehen davon aus, dass ein Angriff in den nächsten 24 Stunden erfolgen könnte. „Alle Signale deuten darauf hin, dass ein US-Angriff unmittelbar bevorsteht“, sagte ein westlicher Militärvertreter am Mittwoch.

Die Spannungen eskalierten weiter, nachdem der Iran einem Bericht zufolge seine Nachbarländer, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei, gewarnt hatte, dass US-Stützpunkte auf deren Territorium angegriffen würden, sollte Washington den Iran attackieren. Zudem wurden die direkten Kontakte zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araktschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff ausgesetzt. Die USA zogen am Mittwoch einen Teil ihres Militärpersonals von Stützpunkten im Nahen Osten ab. Dies betrifft unter anderem die Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar, den größten US-Stützpunkt in der Region. Auch Großbritannien zieht einem Bericht zufolge Personal von einer Basis in Katar ab.

Der Iran hatte zuvor mit der Sperrung seines Luftraums die Lage angeheizt. Die ursprünglich auf gut zwei Stunden angesetzte Sperrung wurde später auf fünf Stunden verlängert, wie aus einer von der US-Luftfahrtbehörde FAA verbreiteten Mitteilung hervorging.
15.01.2026 – 02:11 Uhr Sarah Sendner

USA starten zweite Phase für Gaza-Plan trotz ungelöster Probleme

Die USA haben am Mittwoch die zweite Phase ihres Plans zur Beendigung des Gaza-Krieges eingeleitet, obwohl zentrale Elemente der ersten Phase noch nicht erfüllt sind. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, kündigte an, dass damit eine palästinensische Übergangsregierung aus Technokraten in Gaza eingesetzt werde. Diese soll den Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus beginnen.

Das Gremium soll 15 Mitglieder haben und von Ali Schaath geleitet werden, einem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde. Dem Gremium sollen zudem Vertreter aus dem Privatsektor und von Nichtregierungsorganisationen angehören.

15.01.2026 – 01:34 Uhr Sarah Sendner

Iran schließt zeitweise seinen Luftraum

Der Iran hat am frühen Donnerstagmorgen die Schließung seines Luftraums angeordnet. Die Anordnung erfolgte ohne nähere Begründung vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen wegen der landesweiten Protesten sowie der Möglichkeit eines amerikanischen Militärangriffs als Reaktion darauf. Nach Angaben der Flugverfolgungswebsite FlightRadar24.com blieb der iranische Luftraum etwas mehr als zwei Stunden lang geschlossen.
15.01.2026 – 00:53 Uhr Miriam Braun

USA raten von Fahrten zu Militärstützpunkt in Katar ab

Die US-Botschaft in Katar rät ihren Mitarbeitern und den Amerikanern in dem Emirat angesichts der angespannten Lage in der Region, auf nicht notwendige Fahrten zum Militärstützpunkt Al-Udeid zu verzichten. Dabei handelt es sich um den größten US-Militärstützpunkt im Nahen Osten, der bei einem möglichen Konflikt mit dem Iran wohl eine Schlüsselrolle spielen würde. Die US-Botschaft erklärte, die personelle Situation der diplomatischen Vertretung bleibe aktuell unverändert, auch konsularische Dienste würden weiter angeboten. 

Die Lage im Nahen Osten ist infolge der Massenproteste im Iran und deren brutaler Niederschlagung extrem angespannt. Im Raum steht die Befürchtung, dass es zu Luftangriffen der USA oder Israels auf den Iran kommen könnte. 

Nach israelischen und US-Angriffen gegen sein Atomprogramm im vergangenen Jahr griff der Iran auch den Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar an. Dort sind Berichten zufolge normalerweise rund 10.000 US-Soldaten und ziviles Personal stationiert. Al-Udeid ist auch die Kommandozentrale des US-Militärs in der Region. 
15.01.2026 – 00:45 Uhr Miriam Braun

Iran dementiert Hinrichtungspläne 

Der iranische Außenminister Abbas Araktschi hat Pläne für Hinrichtungen von Demonstranten dementiert. „Es gibt überhaupt keinen Plan für Hinrichtungen“, sagte der Außenminister am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. „Hängen steht außer Frage.“ Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, er werde sehr starke Maßnahmen ergreifen, sollte der Iran damit beginnen, Demonstranten zu hängen. Später erklärte Trump, ihm sei mitgeteilt worden, dass die Tötungen nachließen und keine Massenhinrichtungen geplant seien.

Die Proteste gelten als die größte innenpolitische Herausforderung für die iranische Führung seit der Islamischen Revolution 1979. Die in den USA ansässige Menschenrechtsgruppe HRANA gab an, bisher den Tod von 2403 Demonstranten und 147 regierungsnahen Personen bestätigt zu haben. Zudem seien mehr als 18.000 Menschen verhaftet worden.
15.01.2026 – 00:35 Uhr Miriam Braun

Großbritannien rät Bürgern von Reisen nach Israel ab

Großbritannien warnt seine Staatsbürger angesichts der angespannten Lage in der Region vor nicht notwendigen Reisen nach Israel. Wohl mit Blick auf die angespannte Lage im Iran erklärte das Außenministerium, eine Eskalation der Lage in der Region könne das Reisen unmöglich machen und andere nicht vorhergesehene Folgen haben. Für Teile Israels und die palästinensischen Autonomiegebiete gelte weiter eine komplette Reisewarnung, die höchste Warnstufe des Ministeriums. 

Die Lage im Nahen Osten ist infolge der Massenproteste im Iran und deren brutaler Niederschlagung extrem angespannt. Im Raum steht die Befürchtung, dass es zu Luftangriffen der USA oder Israels auf den Iran kommen könnte.
15.01.2026 – 00:17 Uhr Sarah Sendner

Irans Außenminister fordert USA zur Diplomatie auf

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat die USA zur Diplomatie aufgefordert. Der Iran sei „bereit für Verhandlungen“ und dies bereits seit 20 Jahren, sagte Araghtschi in der Sendung „Special Report“ des Senders Fox News. Er forderte die USA auf, eine Lösung durch Verhandlungen zu finden, und erklärte, „Diplomatie ist viel besser als Krieg“. Araghtschi machte Terrorgruppen für die Gewalt im Iran verantwortlich und sprach von einem „israelischen Komplott“, um US-Präsident Donald Trump „in den Konflikt hineinzuziehen“.

In einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AP vorlag, forderte Araghtschi außerdem UN-Generalsekretär António Guterres auf, „alle Akte des Terrorismus während der Unruhen ungeachtet der Beweggründe“ zu verurteilen und zurückzuweisen. „Friedliche Proteste, die am 28. Dezember 2025 aus wirtschaftlichen Gründen begannen, wurden von terroristischen Elementen sabotiert, die sie in bewaffnete Unruhen verwandelten“, schrieb Araghtschi in dem Brief ohne dafür Belege vorzulegen.
14.01.2026 – 22:16 Uhr Miriam Braun

Lufthansa meidet Luftraum über Iran und Irak

Die Lufthansa umfliegt angesichts der Spannungen im Nahen Osten bis auf Weiteres den iranischen und irakischen Luftraum. Zudem werden Tel Aviv und Amman bis kommenden Montag nur noch tagsüber angeflogen, teilt der Konzern mit. Crews sollen die Rückreise direkt und ohne Übernachtung vor Ort antreten. Zuvor hatte der Flugdatendienst Flightradar24 gemeldet, Deutschland habe Fluggesellschaften vor der Nutzung des iranischen Luftraums gewarnt.

14.01.2026 – 21:47 Uhr Miriam Braun

Trump deutet Entspannung an – sieht Gewalt-Rückgang im Iran

US-Präsident Donald Trump sieht nach seinen Drohungen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Rückgang des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen Demonstranten. Er gehe zudem davon aus, dass derzeit keine massenhaften Hinrichtungen geplant seien, sagte Trump am Mittwoch in Washington. Auf die Frage, wer ihm mitgeteilt habe, dass die Tötungen nicht fortgesetzt würden, nannte Trump „sehr wichtige Quellen auf der anderen Seite“.
14.01.2026 – 20:35 Uhr Alisa Swoboda

Italien und Polen rufen Bürger zur Ausreise aus dem Iran auf

Italien und Polen fordern ihre Bürger angesichts der Sicherheitslage auf, den Iran umgehend zu verlassen. Das polnische Außenministerium rät auf der Plattform X zudem von allen Reisen in das Land ab. Auch die Regierung in Rom erneuert ihren Appell. Nach Angaben des dortigen Außenministeriums befinden sich derzeit rund 600 Italiener im Iran. Zudem werden für die mehr als 900 in der Region stationierten italienischen Soldaten Vorsichtsmaßnahmen getroffen.
14.01.2026 – 20:31 Uhr Alisa Swoboda

Bericht: Britische Botschaft in Teheran vorübergehend geschlossen

Die britische Botschaft in Teheran ist einem Medienbericht zufolge vorübergehend geschlossen worden. „Der Betrieb wird nun aus der Ferne fortgeführt“, zitiert das Magazin „Politico“ einen Regierungssprecher. Die Reisehinweise des britischen Außenministeriums seien entsprechend aktualisiert worden.
14.01.2026 – 20:22 Uhr Alisa Swoboda

Trump: Tötungen im Iran haben wohl aufgehört

Die USA haben nach Darstellung von Präsident Donald Trump erfahren, dass die Tötungen im Iran aufgehört haben. Zudem seien keine Hinrichtungen geplant, sagt Trump. Einzelheiten werden zunächst nicht bekannt. Nach seiner Erklärung gibt der Ölpreis nach.
14.01.2026 – 20:21 Uhr Sarah Sendner

Deutschland und Israel wollen „Cyberdome“ bauen

Deutschland will mit israelischer Hilfe einen „Cyberdome“ aufbauen, um das Land besser gegen elektronische Angriffe zu schützen. Der am Montag bei einem Besuch von Innenminister Alexander Dobrindt in Jerusalem beschlossene Cyber- und Sicherheitspakt sei die Grundlage für den Aufbau, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums am Mittwoch auf Anfrage mit. „Mit dem Cyberdome kann die Cybersicherheit in unserem Land deutlich erhöht werden.“ Es gehe darum, Cyberangreifer künftig besser erkennen und stoppen zu können. „Der Cyberdome wird dazu beitragen, kleine Unternehmen genauso wie kritische Infrastruktur besser zu schützen“, sagte sie.


14.01.2026 – 18:33 Uhr Alisa Swoboda

Auswärtiges Amt: Lufträume im Nahen Osten könnten gesperrt werden

Das Auswärtige Amt in Berlin aktualisiert seine Reise- und Sicherheitshinweise für eine Reihe von Ländern und Gebieten im Nahen Osten, erklärt das Ministerium. Die Sicherheitslage in der gesamten Region sei äußerst volatil. Es könne zu Einschränkungen des Flugverkehrs kommen, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen.

Diese oder andere Aktualisierungen von Hinweisen betreffen unter anderem Israel und die Palästinensergebiete, Jordanien, Syrien, den Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
14.01.2026 – 17:54 Uhr Lara Dehari

Aktivisten: Mehr als 3.400 Demonstranten im Iran getötet

Im Iran sind seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember Aktivisten zufolge mindestens 3.428 Demonstranten getötet worden. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo teilte zudem mit, dass die tatsächliche Zahl der Toten noch deutlich höher liegen könnte. 

Nach Informationen der Organisation wurden im Verlauf der Proteste zudem mehr als 10.000 Personen festgenommen. Die Aktivisten zeigten sich auch besorgt angesichts des Vorgehens der iranischen Justiz und warnten vor Massenhinrichtungen inhaftierter Demonstranten.

14.01.2026 – 17:08 Uhr Alisa Swoboda

USA: Umsetzung von Gaza-Friedensplan geht in nächste Phase

Die Umsetzung des Gaza-Friedensplans geht nach Angaben der USA in die zweite Phase. Darin gehe es um die Entwaffnung der Hamas, die Einsetzung einer technokratischen Übergangsregierung und den Beginn des Wiederaufbaus des Gazastreifens, teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X mit.
14.01.2026 – 16:53 Uhr Alisa Swoboda

Insider: Diplomaten sondieren Hisbollah-Verhalten bei Angriff auf Iran

Diplomaten haben bei der libanesischen Hisbollah-Miliz einem Insider zufolge um einen garantierten Verzicht auf ein Eingreifen für den Fall eines Angriffs auf den Iran ersucht. Die vom Iran unterstützte Gruppe habe zwar keine pauschale Zusage gemacht, sagt eine mit den Überlegungen der Hisbollah vertraute Person aus dem Libanon. Die Hisbollah plane jedoch kein Eingreifen, sofern ein Angriff auf den Iran für dessen Führung nicht „existenziell“ sei. Die Gruppe sei vergangene Woche auf diplomatischem Wege kontaktiert worden.
14.01.2026 – 16:33 Uhr Lara Dehari
USA fordern Bürger erneut zur Ausreise aus dem Iran auf
Die USA haben ihre Staatsbürger im Iran zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen zur Ausreise aus der Islamischen Republik aufgefordert. „Erwägen Sie, den Iran auf dem Landweg in Richtung Türkei oder Armenien zu verlassen, sofern dies sicher ist“, teilte die virtuelle US-Botschaft in Teheran am Mittwoch in einer Stellungnahme mit. Personen, die sowohl die US-Staatsbürgerschaft als auch die des Iran besitzen, sollten ihre iranischen Pässe zur Ausreise nutzen, hieß es weiter.
14.01.2026 – 15:47 Uhr Alisa Swoboda

Irans Außenminister: Israel will USA in Krieg ziehen

Irans Außenminister hat Israel vorgeworfen, die USA in einen Krieg hineinziehen zu wollen. „Israel hat schon immer versucht, die USA dazu zu bewegen, für sie Kriege zu führen. Aber bemerkenswerterweise sprechen sie diesmal offen darüber, was sonst verschwiegen wird“, schrieb Abbas Araghtschi auf der Plattform X in Reaktion auf einen Beitrag eines israelischen Journalisten, der über eine angebliche ausländische Bewaffnung der Demonstranten im Iran berichtet hatte. „Präsident Trump sollte nun genau wissen, wo er ansetzen muss, um die Tötungen zu beenden“, schrieb der Minister weiter. 

Der israelische Sender Channel 14, der dem rechtsnationalen Lager zugerechnet wird, berichtete am Dienstag über eine angebliche Bewaffnung der Demonstranten im Iran durch „ausländische Elemente“. Nähere Details nannte der Bericht nicht.
14.01.2026 – 15:41 Uhr Alisa Swoboda

Hamas-Gespräche über zweite Phase im Friedensplan für Gaza

Vertreter der islamistischen Hamas sind in Kairo zu neuen Gesprächen über die Zukunft des Gazastreifens zusammengekommen. Die Hamas und weitere Palästinensergruppen hätten ihre Verhandlungen darüber begonnen, berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News heute. Es gehe um Vorbereitungen zur zweiten Phase des Friedensplans für Gaza, darunter die Schaffung eines Gremiums aus palästinensischen Technokraten, die das Gebiet vorübergehend verwalten sollen.

Die Hamas teilte gestern am Abend mit, dass Spitzenfunktionär Chalil al-Haja die Delegation anführen werde. Es gehe um den Abschluss der ersten Phase im Friedensplan von US-Präsident Donald Trump, darunter der vollständige Abzug israelischer Truppen aus dem Küstengebiet.
14.01.2026 – 15:23 Uhr Alisa Swoboda

Irans Justiz stellt Demonstranten unter Generalverdacht

Irans Justizminister hat alle Teilnehmer der Demonstrationen seit Donnerstag unter Generalverdacht gestellt. „Jeder, der in diesem Zeitraum festgenommen wurde, ist definitiv schuldig, weil er vor Ort war“, sagte Amin-Hussein Rahimi am Rande einer Kabinettssitzung. 

Ausgelöst wurde die aktuelle Protestwelle durch die schwere Wirtschaftskrise im Iran Ende Dezember, wo in der Hauptstadt Teheran zunächst vor allem Händler auf die Straße gegangen waren. Zu diesem Zeitpunkt habe es keine Festnahmen gegeben, behauptete Rahimi. 

Am vergangenen Donnerstag waren die Proteste dann eskaliert, nachdem Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, aus seinem Exil in den USA zu Massendemonstrationen aufgerufen hatte. „Das war überhaupt kein Protest mehr, sondern ein vollumfänglicher innerer Krieg“, sagte Rahimi nun.

Der Minister kündigte ein hartes Vorgehen der Justiz an. „Mit denjenigen, die an Zerstörungen und Tötungen beteiligt waren, also mit terroristischen Akteuren, gibt es keinerlei Nachsicht“, sagte Rahimi. Auch wer lediglich an den Protesten teilgenommen habe, sei schuldig, fügte er hinzu. Allein die Teilnahme sei eine Straftat, da sie auf einen „illegalen“ Aufruf zurückgehe.
14.01.2026 – 14:26 Uhr Alisa Swoboda

Insider: USA ziehen vorsorglich Personal aus Stützpunkten in Region um Iran ab

Die USA bereiten sich offenbar auf mögliche iranische Angriffe in der Region vor und ziehen vorsorglich einen Teil ihres Personals von Stützpunkten ab. Das sagte ein Mitarbeiter der US-Regierung am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters unter der Bedingung, nicht namentlich genannt zu werden. Konkret sei etwa einigen Mitarbeitern eines Stützpunktes in Katar empfohlen worden, die Basis zu verlassen, berichtete außerdem die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf US-Kreise.

Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Regierungsmitarbeiter Reuters gesagt, die Islamische Republik habe Nachbarländer gewarnt, dass sie amerikanische Stützpunkte angreifen werde, sollte Iran Ziel von Militärschlägen der USA werden. 

US-Präsident Donald Trump hat angesichts steigender Opferzahlen bei den Massenprotesten im Iran den Druck auf die Regierung in Teheran erhöht. Nach Informationen aus israelischen Regierungskreisen werden auch gezielte Angriffe auf den Iran nicht ausgeschlossen.
14.01.2026 – 11:11 Uhr Jana Brüntjen

Irans Justiz warnt vor „Zusammenarbeit“ mit Exilsender

Irans Justiz hat die Bevölkerung vor der Zusammenarbeit mit einem Exilsender gewarnt. Jegliche Zusammenarbeit, Interaktion und jeglicher Informationsaustausch mit dem persischsprachigen Sender „Iran International“ seien verboten, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft einem Bericht des iranischen Rundfunks zufolge. 

Trotz einer Internetsperre können viele Menschen im Land den Sender über TV-Satelliten empfangen. Anders als die staatlichen Fernsehprogramme, die starker Zensur unterliegen, berichtet „Iran International“ ausführlich über die Protestwelle – auch mit vielen Hinweisen, die den Sender aus dem Land erreichen. Reporter vor Ort hat der Sender nicht.
14.01.2026 – 10:24 Uhr Lara Dehari

Trump kündigt Unterstützung für iranische Demonstranten an

14.01.2026 – 10:12 Uhr Anna Kipnis

Regierungen im Nahen Osten raten USA von Eskalation mit Iran ab

Regierungen im Nahen Osten raten den USA von einem Eskalationskurs im Umgang mit der Gewalt gegen Demonstrierende im Iran ab. Ein in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ansässiger Diplomat aus der Region am Persischen Golf, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur AP Mittwoch, im Falle eines Krieges der USA mit der Islamischen Republik befürchte man „beispiellose Konsequenzen“.

Regierungen in der Nahostregion, darunter die der Türkei, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans, stünden in permanentem Kontakt mit Washington, weil ein möglicher US-Angriff auf den Iran das Potenzial habe, zu einem umfassenden Krieg zu eskalieren. Ein solcher Krieg hätte „mit Sicherheit“ verheerende Folgen „nicht nur für den Nahen Osten, sondern auch für die Weltwirtschaft“, sagte der Diplomat.
HB
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