Börse Asien: Hinweise auf schwächere US-Daten drücken Börsen in Asien
Die wichtigsten Indizes notierten am Morgen im Minus.
Foto: APTokio, Peking. Vor anstehenden Jobdaten aus den USA haben Anleger in Fernost Kasse gemacht. Für Nervosität sorgten die zunehmenden Hinweise auf eine Konjunkturabschwächung in den USA.
„Die Risse in den US-Wirtschaftsdaten in dieser Woche und die wieder aufkommenden Ängste vor einer Konjunkturabschwächung veranlassten die Anleger, riskantere Anlagen zu verkaufen und in sicherere umzuschichten, einschließlich Staatsanleihen und den Dollar, konstatierte IG-Analyst Tony Sycamore. „Es macht Sinn, ein gewisses Risiko vor dem langen Osterwochenende auszugleichen.“
In Tokio fiel der Nikkei-Index um 1,2 Prozent auf 27.473 Punkten und gehörte damit zusammen mit dem Index in Südkorea zu den schwächsten Werten in der Region. Unter Druck gerieten vor allem Technologiewerte. Der Chipanlagen-Hersteller Tokyo Electron rutschte mehr als vier Prozent ab, der Roboterbauer Keyence verbilligte sich um rund drei Prozent.
In China belasteten zudem die Spannungen zwischen der Volksrepublik und den USA die Stimmung. Trotz Warnungen aus China hat Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen sich am Mittwoch mit dem ranghöchsten Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses in Kalifornien getroffen.