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ChipkonzernNvidia will Hunderte Milliarden Dollar in den USA investieren

Nvidia könne seine neuesten Systeme mit Zulieferern wie der taiwanischen Firma TSMC nun in den USA herstellen, sagte der Chef Huang einem Bericht zufolge. Hoffnung setzt er auf Trump. 20.03.2025 - 11:13 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Jensen Huang: Der Nvidia-Chef zeigt sich mit Blick auf die Zukunft zuversichtlich. Foto: Bloomberg

San José, Düsseldorf. Nvidia will in den kommenden vier Jahren mehrere Hundert Milliarden Dollar in den USA investieren und für Elektronik ausgeben. Das sagte Firmenchef Jensen Huang der „Financial Times“. Der wertvollste Chipkonzern der Welt richtet derzeit die jährliche Entwicklerkonferenz GTC in San José mit 17.000 Besuchern aus. Sie endet an diesem Donnerstag.

„Insgesamt werden wir in den nächsten vier Jahren wahrscheinlich Elektronik im Wert von einer halben Billion Dollar beschaffen“, sagte Huang. „Und ich denke, wir können uns leicht vorstellen, mehrere Hundert Milliarden davon hier in den USA zu produzieren“, führte der Firmengründer aus. Die Regierung von Präsident Donald Trump könnte dazu beitragen, die Expansion der Industrie für Künstliche Intelligenz (KI) in den USA zu beschleunigen.

Nvidia ist mit einer Marktkapitalisierung von 2,9 Milliarden Dollar das wertvollste Chipunternehmen der Welt. Die Firma gilt als Marktführer im Bereich von Chips für KI. Nvidia produziert die Halbleiter jedoch nicht selbst, sondern setzt dafür auf Auftragsfertiger wie TSMC und Foxconn aus Taiwan.

Die wichtigsten und leistungsfähigsten Chipfabriken der Welt liegen in der selbstverwalteten Inselrepublik Taiwan. Die US-Regierung hatte unter Trumps Amtsvorgänger Joe Biden Chipkonzerne dazu gedrängt, die Produktion stärker in die USA zu verlagern. TSMC baut in Arizona die Fertigung massiv aus. Dort sollen Halbleiter für Nvidia und auch für Apple hergestellt werden.

Nvidia-Chef Huang lobt Huawei aus China

In diesem Monat kündigte TSMC eine 100-Milliarden-Dollar-Investition in die Fabriken in Arizona an. Unter der Biden-Regierung hatte TSMC bereits Investitionen mit einem Volumen von 65 Milliarden Dollar in Arizona vereinbart. Huang sagte: „Die Investitionen von TSMC in den USA sorgen für eine erhebliche Verbesserung der Widerstandsfähigkeit unserer Lieferkette.“

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Bei der „Financial Times“ äußerte sich Huang auch zu einem der riskantesten Themen für sein Unternehmen: China. Die Volksrepublik ist ein wichtiger Markt für den Chipkonzern. Gleichzeitig haben die USA strenge Exportbeschränkungen verhängt. Die besten und leistungsfähigsten Chips darf Nvidia daher nicht an Kunden in China verkaufen.

Das hat in China die heimische Chipproduktion angetrieben. Vor allem der umstrittene Technologiekonzern Huawei wurde von Huang hervorgehoben. „Huawei ist das beeindruckendste Technologieunternehmen in China“, sagte Huang. „Sie haben jeden Markt erobert, in dem sie tätig waren.“

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Die USA hatten während der vergangenen Jahre nicht nur China insgesamt, sondern vor allem Huawei mit strengen Beschränkungen belegt, um die Firma von Technologien abzuschneiden. Huang fällt über das Vorgehen ein hartes Urteil. Die Beschränkungen seien angesichts des Erfolgs von Huawei „schlecht gemacht“ gewesen, kritisierte er.

rtr, seu
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