Börse Asien: Chinas Börsen nach geplantem US-Investitionsverbot knapp im Plus
Die Anleger in Asien sind verunsichert.
Foto: Visual China Group/Getty ImagesTokio. Trotz der Aussicht auf ein Verbot amerikanischer Investitionen in sensible Technologien in China haben die Börsen in der Volksrepublik leicht zugelegt. Die Börse in Shanghai rückte um 0,2 Prozent auf 3253 Punkte. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen lag knapp im Plus bei 3973 Zählern.
US-Präsident Joe Biden hat ein Dekret unterzeichnet, das den US-Finanzminister ermächtigt, US-Investitionen in bestimmte chinesische Technologiesektoren zu untersagen oder zu beschränken. Betroffen sind die Bereiche Halbleiter und Mikroelektronik, Quanteninformationstechnologien und bestimmte Systeme für künstliche Intelligenz.
„Jetzt kommt vieles darauf an, wie das Finanzministerium diese Beschränkungen detailliert ausarbeitet“, sagte Thomas Altmann, Portfoliomanager vom Vermögensverwalter QC Partners.
In Japan sorgten starke Konzernbilanzen für steigende Kurse. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index und der breiter gefasste Topix-Index legten um 0,8 Prozent beziehungsweise 0,9 Prozent zu. Für gute Laune sorgten unter anderem die Quartalsergebnisse des Autobauers Honda, des Öl- und Gasexplorers Inpex. Die Aktien der Unternehmen stiegen nach Zahlen um knapp sechs beziehungsweise mehr als 15 Prozent.