Börse Asien: Exportwerte treiben Börse in Tokio an – China stabil
Anleger sind nach Wirtschaftsdaten aus China und Europa besorgt.
Foto: APHongkong. Ein schwächerer Yen hat der Tokioter Börse am Mittwoch Auftrieb verliehen. Der Leitindex Nikkei stieg um 0,6 Prozent auf 33.241 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index legte ebenfalls um 0,6 Prozent zu. Die purzelnden Kurse der Landeswährung machten den gesamten Exportsektor Japans wettbewerbsfähiger, sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG. Der Dollar stieg zur japanischen Devise um 0,4 Prozent auf 147,07 Yen. Damit lag der Yen nahe seines Zehn-Monats-Tiefs.
Zu den größten Gewinnern gehörten Autoaktien der Hersteller Honda, Toyota und Mazda, die um bis zu 4,7 Prozent anzogen. Der Index der Transportausrüstungshersteller stieg um zwei Prozent. Kursgewinne im Immobiliensektor stützten unterdessen die Kurse in China, da die Anleger auf weitere Lockerungsmaßnahmen für den Sektor setzten. Der Shanghai Composite Index legte 0,1 Prozent zu.
In einem Kommentar forderte die staatliche Zeitung „Securities Times“ unter anderem die Aufhebung der Verkaufs- und Kaufbeschränkungen für Immobilien. „Um die Wirtschaft auf einen stärkeren Erholungspfad zu bringen, besteht die dringendste Aufgabe darin, einen weiteren Rückgang der Immobilienaktivitäten zu verhindern“, sagte Wang Tao, Chefökonomin für China bei UBS.
Aktien von Sunac China, einer der größten privaten Entwickler des Landes, stiegen um mehr als 60 Prozent. Das Unternehmen plant unter anderem eine Sonderdividende seiner Immobiliendienstleistungssparte.