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Dow Jones, S&P 500, NasdaqZollsorgen drücken US-Börsen – Palantir-Aktie unter Druck

Die Sorge vor einem Handelskrieg treibt Anlegerinnen und Anleger weiter um. Auch die Aussicht bei Walmart – ein Indikator für die Konsumlaune – sorgt für schlechte Stimmung. 20.02.2025 - 23:02 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters

New York. Sorgen über die US-Zollpolitik und Kursverluste bei wichtigen Einzelwerten haben die Stimmung an der Wall Street eingetrübt.

  • Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Donnerstag 1 Prozent schwächer bei 44.177 Punkten.
  • Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,4 Prozent auf 6.118 Zähler nach.
  • Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor am Ende ein halbes Prozent auf 19.962 Punkte.

Für schlechte Stimmung sorgten unter anderem die jüngsten Nachrichten zur US-Handelspolitik. Präsident Donald Trump will Zölle auf Holz, Autos, Halbleiter-Bauteile und Medikamente „in einem Monat oder früher“ bekanntgeben, wie er am Mittwochabend sagte.

Auf der Suche nach sicheren Häfen steuerten viele Investoren weiter Gold an. Das Edelmetall verteuerte sich in der Spitze um 0,8 Prozent auf ein frisches Allzeithoch von 2954,69 Dollar je Feinunze. Seit Jahresbeginn hat der Preis um rund zwölf Prozent zugelegt. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank, geht davon aus, dass der Goldpreis weiter unterstützt bleibt. „Anleger müssen jedoch jederzeit mit Kursrückschlägen rechnen, falls sehr stark auf der Käuferseite positionierte spekulative Investoren kurzfristig Gewinne mitnehmen sollten“, schrieb er in einem Kommentar.

Am Rohstoffmarkt trieb die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China den Kupferpreis in die Höhe. Das Industriemetall verteuerte sich um bis zu 1,1 Prozent auf 9575 Dollar je Tonne. Trump deutete an, dass ein neues Handelsabkommen mit dem weltgrößten Metallverbraucher China möglich sei. Er betonte sein gutes Verhältnis zu Präsident Xi Jinping. Anleger fürchten einen deutlichen Konjunkturrücksetzer, sollte Trump seine angekündigten Zölle wie geplant umsetzen.

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