Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Zinsängste und Goldman Sachs belasten US-Börsen – Wall Street schließt im Minus
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersNew York. Die US-Börsen haben am Dienstag mit Kursabschlägen geschlossen. Dabei bremsten Zinsängste die jüngste Schnäppchenjagd nach den kräftigen Verlusten der Vorwoche. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,7 Prozent tiefer auf 32.656 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 büßte 0,3 Prozent auf 3970 Zähler ein. Der technologielastige Nasdaq gab 0,1 Prozent auf 11.455 Stellen nach. Im Monatsvergleich verringerte sich der Dow um 4,2 Prozent, der S&P um 2,6 Prozent und der Nasdaq-Index um 1,1 Prozent nach.
„Nach einem starken Jahresauftakt war der Februar ein Realitäts-Check für den Aktienmarkt“, sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. „Erwartet wird, dass die US-Notenbank Fed die Zinserhöhungen bis Oktober bei etwa 5,5 Prozent beendet“, erklärte Matthias Scheiber vom Vermögensverwalter Allspring. Zu Jahresbeginn hätten die Märkte den Spitzenzins bei fünf Prozent gesehen.
Im Zuge dessen stieg die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe auf bis zu 3,983 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Anfang November. Dies machte den Einstieg für Anleger am Aktienmarkt weniger attraktiv.