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  5. Börse Asien: Asiatische Aktien tendieren fester

Nikkei, Topix & CoJapans Börse im Aufwind – Schanghai und Hongkong im Minus

Die Anleger in Japan greifen zum Wochenbeginn wieder zu Aktien und lassen den Ölpreis sinken. In China hingegen stoßen Börsianer überwiegend Papiere ab. 14.03.2022 - 08:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Die Anleger in Japan gehen optimistisch in die neue Woche.

Foto: dpa

Frankfurt, Tokio. Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in der Ukraine, eine Entspannung bei den Energiepreisen und ein Rückgang der Coronavirus-Fallzahlen geben der japanischen Börse Auftrieb. Der Nikkei-Index stieg am Montag um 0,6 Prozent auf 25.308 Punkte.

Die Börse Schanghai rutschte dagegen wegen der wieder aufgeflackerten Pandemie in mehreren Städten um 2,6 Prozent auf 3224 Zähler ab. Dies werde das Wachstum der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft zumindest in den kommenden Monaten dämpfen, warnte Zhiwei Zhang, Chef-Volkswirt des Vermögensverwalters Pinpoint.

Der Hongkonger Hang Seng fiel zeitweise sogar um 4,5 Prozent auf ein Sechs-Jahres-Tief von 19.620 Stellen. Hier mache die Warnung der USA, China müsse mit ernsthaften Konsequenzen rechnen, wenn die dortige Regierung Russland bei der Umgehung der westlichen Sanktionen unterstütze, Investoren nervös, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.

In Japan hofften Investoren dagegen dank der Entspannung bei der Infektionslage auf steigende Firmengewinne, sagte Anlagestratege Juni Kitazawa vom Brokerhaus Miki. Gefragt waren unter anderem Technologiefirmen wie Advantest oder Autobauer wie Toyota. Deren Aktien stiegen um jeweils mehr als zwei Prozent.

Ölpreise geben nach

Die Ölpreise sind am Montag von hohem Niveau aus spürbar gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 109,83 US-Dollar. Das waren 2,84 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,96 Dollar auf 106,37 Dollar.

Der Krieg in der Ukraine dominiert nach wie vor den Ölmarkt. Die Invasion Russlands und scharfe Sanktionen vieler Länder hatten die Preise vor einer Woche auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2008 getrieben. Mittlerweile haben sich die Preise wieder etwas von diesen Höchstständen entfernt. Ein Barrel Brent war vergangenen Montag bis auf rund 139 Dollar gestiegen.

rtr
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