Bankenkrise: Zehn Grafiken zeigen, wie fragil die Lage an den Börsen jetzt ist
Am Montag konnten sich Märkte leicht von den Krisen kleinerer US-Banken und der Credit Suisse erholen.
Foto: ReutersFrankfurt. Nach der Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS herrschte am Montag zunächst Skepsis am Aktienmarkt, die sich aber bald in leichten Optimismus verwandelte. Nach dem Handelsstart lag der deutsche Leitindex Dax zunächst fast zwei Prozent im Minus, drehte nach beruhigenden Äußerungen von Bankenaufsehern aber ins Plus. Bis zum späten Nachmittag stieg der Index um etwa ein Prozent auf rund 14.900 Punkte. Auch der breite Aktienindex Stoxx Europe 600 kam wieder ins Plus.
Im Zuge der freundlichen Eröffnung der US-Börsen erholten sich sogar die europäischen Banktitel, nachdem ihr Branchenindex zeitweise um mehr als sechs Prozent gefallen war. Die Aktie der UBS gelangte nach einem tiefen Absturz wieder in den grünen Bereich.
Auch die Prognosen der Experten waren von verhaltener Zuversicht geprägt. Hier ein Überblick zu den verschiedenen Vermögensklassen.
Aktien: Prognosen unverändert
Auf der Positivseite vermerkt Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners, dass Notenbanken, Finanzministerien und Einlagensicherungen weiterhin alles tun, um die Bankeinlagen zu sichern und das Vertrauen in die Banken zu stärken. Auf der Negativseite sähen Anlegerinnen und Anleger aber, wie schnell Aktien von Banken in Schieflage fast vollkommen wertlos werden können. „Das könnte einige zumindest noch längerfristig von Anlagen in Bankaktien abhalten“, sagt Altmann.