Steuern: Wie Sie eine private Psychotherapie steuerlich absetzen
Frankfurt. In Deutschland sind jedes Jahr knapp 18 Millionen Menschen von einer psychischen Erkrankung betroffen. Dazu zählen Burn-out und Depression, Angststörungen oder Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Das zeigen Daten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.
Doch von den Betroffenen sucht nur jeder Fünfte professionelle Hilfe. Ein Grund dafür ist, dass es in vielen Regionen zu wenige Psychotherapeuten mit Kassenzulassung gibt. Suchen Betroffene Privatpraxen auf, müssen sie die Kosten aus eigener Tasche zahlen. Pro Sitzung werden schnell 150 Euro und mehr fällig.
Die gute Nachricht: Die selbst getragenen Kosten sind unter bestimmten Voraussetzungen über die Steuererklärung absetzbar.