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Anzeige - Health-i ist eine gemeinsame Initiative der Handelsblatt Media Group und der Techniker Krankenkasse. Die Inhalte dieser Seite wurden von Solutions by HMG produziert.

Health-i All-Star 2025 – DiaMonTechNadellos, innovativ, erfolgreich

Health-i Gewinner DiaMonTech erhält nach seinem Sieg im Jahr 2024 erneut einen Preis der Initiative: Auf seinem Weg zum Markteintritt darf sich das Berliner Start-up nun auch mit dem Titel „Health-i All-Star“ schmücken. 13.11.2025 - 10:37 Uhr
DiaMonTech-CEO Thorsten Lubinski mit Catalina Plesmann, Head of Marketing, und Song-Yi Kim. Foto: Marc-Steffen Unger

Düsseldorf/Hamburg. Rund elf Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes. Jährlich kommen laut Deutscher Diabetes-Hilfe etwa 450.000 Neuerkrankungen hinzu. Wer betroffen ist, muss seinen Blutzucker oft mehrmals täglich kontrollieren, etwa vor dem Essen, beim Sport oder vor dem Schlafengehen. Dazu nötig ist ein Tropfen Blut, der meist mit einem kleinen Nadelstich in den Finger gewonnen wird. Der Tropfen landet auf einem Papierteststreifen, den ein kleines Gerät auswertet.

Innovative Atmosphäre für innovative Ideen: Die Preisverleihung für die Health-i Awards hat in der Factory Hammerbrooklyn in Hamburg stattgefunden. Foto: Marc-Steffen Unger
2025 ist das Jubiläumsjahr der Health-i Initiative: Seit zehn Jahren küren Handelsblatt und Techniker Krankenkasse Innovationen, die die Gesundheitsversorgung in der Zukunft verbessern sollen. Foto: Marc-Steffen Unger
So sehen Siegerinnen und Sieger aus: Die Preisträger (Plätze 1-3) der Health-i Awards 2025 mit Vertreterinnen und Vertretern der Jury sowie mit dem Moderation-Duo des Abends. Foto: Marc-Steffen Unger
Alexander Leutner von Cellbricks erhielt den Sonderpreis als Health-Persönlichkeit des Jahres 2025. Cellbricks hat ein 3D-Druck-Verfahren für menschliches Gewebe entwickelt. Damit ist sogar das Drucken ganzer Organe denkbar. Foto: Marc-Steffen Unger
Jury-Mitglied und Laudator Fabian von Trotha (DvH Ventures, links) mit Ali Eissing-Al-Mukahal von admorai. Das Unternehmen färbt Gewebeproben digital per Künstlicher Intelligenz ein und spart damit in der Pathologie sowohl Zeit als auch Chemie zum physischen Einfärben von Proben ein. Platz 3 bei den Health-i Awards 2025. Foto: Marc-Steffen Unger
Juror und Laudator Michael Byczkowski (SAP, links) übergibt Tobias Pankert, Co-Founder von Inzipio Medical, die Trophäe für den zweiten Platz bei den Health-i Awards 2025. Das Start-up sorgt mit der Unterstützung von Künstlicher Intelligenz dafür, das Ärztinnen und Ärzte Operationen selbstständig in kurzer Zeit planen können, anstatt diese Planung von externen Dienstleistern vornehmen zu lassen. Eingriffe können auf diese Weise schneller stattfinden. Foto: Marc-Steffen Unger
Die Erstplatzierten bei den Health-i Awards 2025: das Team von goodscare. Das Start-up hat ein Gerät zur Auswertung aller gängigen Schnelltests, die auf Teststreifen beruhen, entwickelt. Die Genauigkeit liegt auf der von medizinischen Großlaboren. Die Health-i Jury sah darin unter den diesjährigen Bewerbungen den wirksamsten Beitrag zur besseren Versorgung von Patientinnen und Patienten. Foto: Marc-Steffen Unger
Health-i im Doppelpack für DiaMonTech: Nach dem Sieg bei den Health-i Awards 2024 nimmt CEO Thorsten Lubinski mit seinem Team in diesem Jahr die Auszeichnung als Health-i All-Star entgegen. Die Health-i Community hat DiaMonTech, das ein Gerät zur nadelfreien Blutzuckermessung entwickelt hat, zum All-Star Start-up aus zehn Jahren Health-i gewählt. Foto: Marc-Steffen Unger
Innovationen im Schnelldurchlauf: Vor der Preisverleihung konnten die Besucherinnen und Besucher der Preisverleihung alle nominierten Start-ups im Elevator-Pitch erleben. Im Bild: Janneke Lupp, Gründerin von goodscare, bei ihrem Kurzvortrag. Foto: Marc-Steffen Unger
Netzwerk im Fokus: Zum Ausklang der Preisverleihung haben die Teilnehmenden die Chance zum regen Austausch genutzt.

→ Zum Artikel über die Preisverleihung wechseln Foto: Marc-Steffen Unger

Diese Routine ist für viele Betroffene unangenehm und zudem materialintensiv – bisher zumindest. Denn genau an diesem Punkt setzt das Start-up DiaMonTech an, das mit seiner Lösung erneut von der Health-i Initiative, einer Initiative von Techniker Krankenkasse und Handelsblatt, ausgezeichnet wurde.

Zwei Health-i Awards in zwei Jahren

Das Berliner Unternehmen hat mit D-Pocket ein Gerät entwickelt, das den Blutzuckerspiegel misst, ohne Blut oder Teststreifen zu benötigen. Ein Laser regt Glukosemoleküle im Gewebe an, die dabei entstehende minimale Wärmeveränderung wird gemessen und in einen Glukosewert umgerechnet.

Das Konzept funktioniert – und hat auch die Health-i Community überzeugt. Anlässlich von zehn Jahren Health-i konnte sie über ihre Lieblinge aus den vergangenen Jahren abstimmen. DiaMonTech machte das Rennen. Für den Health-i Gewinner von 2024 ist es der zweite Health-i Award in zwei Jahren.

Health-i Gewinner 2024 – Platz 1

DiaMonTech: Schluss mit dem Piksen!

Die Auszeichnung bringt Aufmerksamkeit zum richtigen Zeitpunkt: DiaMonTech hat Mitte September eine Finanzierungsrunde über zwölf Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Lead-Investor ist Samsung Next, hinzu kamen Investoren über die Plattform Companisto. „Geld für ein MedTech- und Hardware-Start-up zu bekommen, ist unendlich schwer. Umso erleichterter sind wir jetzt“, sagt CEO und Co-Founder Thorsten Lubinski. Das Kapital soll reichen, „um das D-Pocket fertig zu entwickeln, die Zulassung als Medizinprodukt zu erreichen und die ersten Umsätze zu erzielen“.

Von der Klein- zur Großserie

Das junge Unternehmen setzt dabei bewusst auf eine Produktion in Deutschland. „Wenn wir hier produzieren, habe ich die Möglichkeit, zum Hersteller zu fahren und daran mitzuwirken, dass eventuelle Probleme schneller gelöst werden“, sagt Lubinski. Zunächst soll es eine Nullserie mit maximal 150 Geräten geben, um weitere Verbesserungen vorzunehmen. Später soll eine Serie mit den ersten tausend D-Pockets auf den Markt kommen. Dazu befindet sich DiaMonTech auch in Gesprächen mit Krankenkassen. Das Ziel ist, dass Patientinnen und Patienten das Gerät im Alltag kostenfrei nutzen können. Preislich soll D-Pocket zwischen Teststreifen und heutigen minimalinvasiven Sensoren liegen.

Ein schneller Verkauf an einen großen Technologiekonzern ist nicht geplant. „Wir wollen das Produkt selbst in den Markt bringen“, sagt Lubinski. Langfristig könnte die Technologie der Berliner sogar in Wearables wie smarte Uhren oder Ringe integriert werden.

Der Weg ist noch weit, aber die Vision ist greifbar: ein Alltag, in dem Menschen ihren Blutzuckerspiegel messen können, ohne auch nur einen Tropfen Blut dafür zu benötigen. Für Millionen Betroffene wäre das mehr als Komfort. Es wäre ein Stück Freiheit.

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