Arbeitsplatz der Zukunft: „Schluss mit der Basta-Mentalität!“
Zu seinen Schwerpunkten zählen Recruiting, Employer-Branding, moderne HR-Arbeit, Arbeitswelt 4.0 und Digitalisierung.
Foto: HandelsblattMarcus K. Reif ist HR-Experte und verantwortet das Recruiting bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Dort betreut er auch das Thema Employer-Branding für Deutschland, Schweiz und Österreich. Ausgezeichnet als „Best Innovator“ des Jahres und 2013 nominiert zum HR-Blog des Jahres 2013 beschreibt er in seinem Gastbeitrag, wie der ideale Arbeitsplatz der Zukunft aussehen müsste, um für ambitionierte Frauen (und natürlich auch für Männer) attraktiv zu sein.
Um es vorweg zu nehmen, es gibt auch eine gute Nachricht: Führung hat sich in den letzten Jahrzehnten stets weiterentwickelt. Und zwar weiter im positiven Sinne. Selten sind die Evolutionssprünge derart groß gewesen, wie in den letzten 15 Jahren. So bahnte sich Führung vom Verwalten berufsalltäglicher Abläufe den Weg ins moderne Leadership, wo die Gestaltung und das Heben von Möglichkeiten im Vordergrund stehen. Oder kurzum: weg vom Excelsheet, hin zur emotionalen Ebene. Ich will kurz erläutern, was ich unter modernem Leadership verstehe. Denn für mich es ist Voraussetzung dafür, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Eine Zukunft, in der sich die Mitarbeiter das Unternehmen aussuchen und nicht mehr die Unternehmen ihre neuen Mitarbeiter.