Führung: Wie Sie Entscheidungen verkünden, hinter denen Sie nicht stehen
Düsseldorf. Darauf hat sich der Vorstand eines Konzerns geeinigt: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen wieder mindestens zwei Tage pro Woche ins Büro kommen. Einer IT-Topmanagerin bereitet diese Entscheidung allerdings Kopfzerbrechen. Sie sorgt sich, dass ihre Programmierer Widerstand leisten – und im schlimmsten Fall das Unternehmen verlassen. Auch sie selbst ist nicht begeistert, weil sie von der bisherigen flexiblen Homeoffice-Regelung profitiert hat.
Was sollten Führungskräfte tun, wenn sie eine Entscheidung kommunizieren und durchsetzen sollen, hinter der sie nicht stehen? Sollten Sie rebellieren oder die Zähne zusammenbeißen und die Entscheidung loyal mittragen?
Das Handelsblatt hat dazu mit zwei Führungskräfte-Coaches gesprochen. Aus ihrem Rat lassen sich fünf konkrete Tipps für Manager ableiten, die sich in einem solchen Dilemma befinden.