Homeoffice: „Keine Studie belegt, dass die Produktivität im Büro höher ist“
Düsseldorf. Die Deutschen arbeiten im europaweiten Vergleich nicht nur weniger Stunden in der Woche – sie tun es auch überdurchschnittlich oft von zu Hause aus. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) errechnete jüngst, dass die traditionell eher als entspannt geltenden Griechen mittlerweile 135 Stunden mehr im Jahr arbeiten als wir. Und das bei einer sehr geringen Homeoffice-Quote von nur 0,6 Tagen in der Woche.
In Deutschland wird im Schnitt hingegen 1,6 Tage in der Woche mobil gearbeitet und damit deutlich mehr als im globalen Durchschnitt von 1,2 Tagen, wie das Ifo-Institut Anfang Mai bekannt gab.
So manch ein deutscher Manager dürfte da hellhörig werden. Machen wir es uns angesichts der Wirtschaftskrise in Deutschland zu bequem? Müssten wir nicht gerade jetzt alle in den Büros sitzen und die Produktivität erhöhen?