Homeoffice: Warum Dax-Unternehmen wieder mehr auf Anwesenheit im Büro setzen
Die klassische Fünf-Tage-Woche im Büro hat zwar ausgedient, komplett remote zu arbeiten bleibt aber ebenfalls eine Wunschvorstellung.
Foto: Getty ImagesBerlin. Kein morgendlicher Pendelstress, kein Lärm von Kollegen im Großraumbüro: Das Homeoffice steht bei vielen Beschäftigten hoch im Kurs. Unternehmen hingegen wollen ihre Belegschaft seit dem Wegfall der Corona-Maßnahmen wieder vermehrt am Firmenschreibtisch sehen.
Vor allem bei großen Tech-Unternehmen in den USA häuften sich zuletzt die Meldungen, dass die Mitarbeiter wieder mehr Präsenz zeigen sollen. Wer etwa bei Google weniger als drei Tage im Büro verbringt, riskiere ein schlechtes Arbeitszeugnis, berichtete kürzlich die „Washington Post“ unter Berufung auf ein internes Memo. Selbst der Videotelefonie-Anbieter Zoom setzt Medienberichten zufolge wieder auf mehr Anwesenheit.
Auch in deutschen Top-Unternehmen haben sich hybride Arbeitsmodelle durchgesetzt, wie eine Handelsblatt-Umfrage unter den 40 im Leitindex Dax notierten Konzernen zeigt. Die klassische Fünftagewoche im Büro kehrt zwar nicht zurück – komplett von außerhalb zu arbeiten, bleibt aber ebenfalls eine Wunschvorstellung. Das Handelsblatt hat zusammengetragen, welche Regelungen die Konzerne haben und was Experten zu den Modellen sagen.
Drei Tage Büro, zwei Tage Homeoffice: Dax-Konzerne pochen auf Anwesenheit
Präsenz am Arbeitsplatz ist nach wie vor gewünscht – allerdings nur für einen Teil der Woche. „Wir können und wollen kein Remote-Unternehmen werden“, heißt es zum Beispiel vom weltgrößten Chemiekonzern BASF. Der direkte Kontakt und die Vernetzung vor Ort seien wichtig für „Teamgeist, Kreativität und Innovation“.