Inklusion: Dieser Google-Manager setzt sich dafür ein, dass mehr Menschen mit Behinderung Karriere machen
Der Google-Manager setzt sich dafür ein, Barrieren abzubauen und mehr behinderte Menschen in das Berufsleben zu integrieren.
Foto: GoogleDüsseldorf. Patrick Schilling ist froh, dass sein Arbeitgeber ein für alle sichtbares Zeichen für Inklusion setzt: Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember lässt Google einige seiner Büros wie das in München lila erstrahlen. Das lila Licht signalisiert international: „Bei uns sind Menschen mit Behinderung willkommen.“
Schilling, 27, wurde mit verkürzten Armen und Beinen geboren. Für längere Strecken braucht er einen Rollstuhl. „Es ist wichtig, dass große Unternehmen helfen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Vielfalt auch die Integration von körperlich oder geistig Beeinträchtigten im Berufsleben meint“, sagt er. Als „Strategic Deal Manager“ bei Google begleitet der junge Manager Großkunden wie die Deutsche Bank und T-Systems bei der digitalen Transformation.
Die Weltbank schätzt, dass weltweit mehr als eine Milliarde Menschen – etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung – mit einer Behinderung leben. Als Arbeitskräfte können sie den Fachkräftemangel mindern und zu der organisatorischen Vielfalt beitragen, die eine bessere Entscheidungsfindung und mehr Innovation ermöglicht.