Karriere: Stress im Job: Fünf Tipps von Psychologen, um damit fertig zu werden
Viele Arbeitnehmer kommen mit dem hohen Druck am Arbeitsplatz nicht zurecht.
Foto: Imago/Westend61Düsseldorf. Die vergangenen anderthalb Jahre sind an den meisten Arbeitnehmern nicht spurlos vorbeigegangen. Lockdown, Homeoffice, Kurzarbeit – vielen hat die Covid-19-Pandemie auf die Psyche geschlagen, wie aktuelle Untersuchungen zeigen. Laut einer Studie des US-amerikanischen Softwareherstellers Oracle etwa war das Jahr 2020 für 70 Prozent aller Befragten das stressigste Arbeitsjahr überhaupt.
Resilienztrainer und Businesscoach Denis Mourlane erklärt, dass Stress vor allem dann entsteht, „wenn zwei unserer psychologischen Grundbedürfnisse in Gefahr sind oder in Gefahr zu sein scheinen – und zwar das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle sowie das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung und -schutz“.
Ersteres trifft dann zu, wenn Sie zu viel zu tun haben und sich die Arbeit auf dem Schreibtisch türmt.
Letzteres sei Mourlane zufolge in Gefahr, wenn Sie zum Beispiel einen Vortrag halten und die Nervosität Sie zu überrollen droht. „Diese Stresssituationen kennt jeder“, so der Coach. „Ein souveräner Umgang mit Stress heißt aus meiner Sicht vor allem, diesem in einer bewussteren Art und Weise zu begegnen, statt sich von der Emotion treiben zu lassen.“