Mindshift-Podcast: Fränzi Kühne: „Klar bin ich eine Feministin“
„Klar bin ich eine Feministin. Wie so viele andere, die sich für das Thema einsetzen auch.“
Foto: Marko Priske für HandelsblattBonn. Die Berlinerin Fränzi Kühne ist einst die jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands gewesen. Eine Beschreibung, die sie selbst nicht besonders mag. Schließlich ist sie vor allem eine Unternehmerin, die in den vergangenen Jahren viele deutsche Konzernchefs mit der Digitalisierung vertraut gemacht hat. Und sie ist zu Gast in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Mindshift.
Kühne hat 2008, zwei Jahre vor dem Start von Instagram, die Digitalberatung „Torben, Lucie und die gelbe Gefahr“ (TLGG) mitgegründet. Zu einer Zeit, als nur wenige etwas mit Kanälen wie Facebook und Twitter anfangen konnten. Heute berät die Kreuzberger Agentur mit über 200 Mitarbeitern mindestens die Hälfte aller Dax-Konzerne, etwa Eon, Bayer und Volkswagen. Dazu Großunternehmen wie Thyssen-Krupp, Lufthansa und Vodafone.
Kühne entscheidet gerne und schnell. Im Frühjahr aber musste sie länger überlegen. Sie hat die Social-Media-Schmiede TLGG verlassen – schweren Herzens, aber guter Dinge –, um mehr Zeit für sich und eine Weltreise zu haben. Süd- und Mittelamerika hatte sie im Blick, auch Australien und Neuseeland.