Psychologie: Was Ihr Umgang mit Kollegen über Ihre Karriere aussagt
Berlin. Als Chef ist es oft schwierig, den Überblick über die Dynamik im eigenen Team oder Unternehmen zu behalten. Welche Kollegen können nicht miteinander? Wo wirken sich Abneigungen, Konflikte oder Konkurrenzkämpfe messbar negativ aufs Geschäft aus?
Auch Philip Krone stellt sich diese Fragen. Er ist Geschäftsführer der Krone Gebäudetechnik, Berliner Mittelstand, 165 Mitarbeitende. Man versteht sich, sagt Krone, der Zusammenhalt in seinem Unternehmen sei stark. Doch wie in jeder Firma kann es zu Unstimmigkeiten kommen. „Und wenn Teams in schwierigen Zeiten wie diesen nicht an einem Strang ziehen, wirkt sich das negativ auf den Unternehmenserfolg aus“, sagt er.
Krone will „Brandherde“ innerhalb seiner Belegschaft schnell aufspüren, idealerweise, bevor sie entstehen. Seine Strategie dafür hat er gemeinsam mit zwei deutschen Beratern entwickelt. Ursprünglich stammt sie aus der Managementforschung, basiert auf Erkenntnissen des berühmten amerikanischen Leadership-Professors Adam Grant.
Grants Forschung zu klugem Kooperationsverhalten kann, richtig angewandt, einzelnen zu einer erfolgreicheren Karriere verhelfen. Und: Sie kann eine Anleitung für Führungskräfte sein, wie sie ihre Leute zu besseren Teamplayern machen – die produktiver arbeiten, zufriedener sind und seltener kündigen.