Serie: „Was Personaler fragen“: Mit diesen Fragen findet die Continental-Personalchefin heraus, wie nützlich ein neuer Manager ist
Job-Kandidaten sollten die Continental-Personalchefin mit ihren konkreten Erfolgen beim vorherigen Arbeitgeber überzeugen.
Foto: ContinentalDüsseldorf. Mit Innovationen für selbstfahrende Autos will der Zulieferer Continental künftig Geld verdienen. Doch der Dax-Konzern aus Hannover tut sich schwer mit diesem Wandel. Das Zukunftsgeschäft mit Autokomponenten, Sensorik und Software schwächelt, verdient wird am Traditionsprodukt Reifen.
Mit dem Konzernumbau befasst sich auch Ariane Reinhart. Die Juristin und einzige Frau im Topmanagement des Unternehmens ist als Personalvorständin für die Mitarbeiter zuständig. Rund 230.000 Beschäftigte waren es im Jahr 2020, bevor der Stellenabbau bei den Niedersachsen begann, um sich für die Ära nach dem Verbrennungsmotor zu verschlanken.
Während also auf der einen Seite zu viele Mitarbeiter an Bord sind, fehlt es anderswo im Konzern durchaus an qualifiziertem Personal. Mehr als 2539 freie Stellen auf allen Kontinenten sind auf der Homepage des Dax-Konzerns ausgeschrieben. Besonders die Zukunftssparte Automotive Technologies sucht Verstärkung.
Die meisten Positionen sind am deutschen Firmensitz und innerhalb Europas zu besetzen, dann folgt China. Gesucht sind auch Logistikspezialisten, die die Lieferkette sichern oder Ideen zum Beispiel gegen die akute Chipkrise entwickeln, Ingenieure, die sich mit Themen wie Sensoren und E-Mobilität auskennen, und natürlich Software- und Datenspezialisten.