Reichtum: Warum es im neuen Jahr den ersten Billionär geben dürfte
Das Jahr 2026 markiert eine weitere historische Verschiebung der Vermögensgewichte. Die Welt der Milliardäre wird reicher, großmächtiger und zugleich heterogener als je zuvor. Rekordwerte dominieren die Statistiken, und der erste Billionär ist in Sichtweite. Doch hinter diesen Zahlen vollzieht sich etwas Grundsätzlicheres: eine Neuordnung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hebel.
Noch nie war so viel Vermögen in den Händen so weniger Menschen konzentriert. Beide Zahlen steigen kontinuierlich. Diese Rekordwerte sind kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis mehrerer sich überlagernder Dynamiken: der starken Performance technologiegetriebener Märkte, der globalen Kapitalmobilität und eines historischen Vermögenstransfers zwischen den Generationen.
Milliardäre sind 2026 nicht mehr nur Gründer, Visionäre oder Investoren, sie sind auch Erben, Verwalter und Kuratoren komplexer Vermögens- und Plattformstrukturen. Das verändert ihren systemischen Einfluss. Er wird umfangreicher, er wird jünger. Im Zentrum steht eindeutig die Künstliche Intelligenz, nicht nur als Werkzeug, sondern als Kern des Geschäftsmodells.
Europa verliert an Vermögen
Gleichzeitig verschiebt sich die geografische und kulturelle Landkarte der Milliardäre. Europa verliert langsam an Vermögen, vor allem aber an Exklusivität. Die USA dominieren nach wie vor die Milliardärsrankings und die strategisch innovative Marktdurchdringung.