Ihr Kommentar im Handelsblatt: Neun-Euro-Ticket: Frust oder Freiheit?
Viele Menschen haben sich bereits ein Neun-Euro-Ticket gekauft.
Foto: dpaAb dem 1. Juni heißt es „Einsteigen bitte“, denn dann ist das Neun-Euro-Ticket gültig. Das Interesse ist bislang groß. Die Deutsche Bahn verkaufte am ersten Ausgabetag innerhalb weniger Stunden rund 200.000 Tickets. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den kommunalen Verkehrsbetrieben. So wurden bei den Dortmunder Verkehrsbetrieben am ersten Tag 18.000 Tickets nachgefragt.
Von Juni bis August können die Menschen für neun Euro je Monat den öffentlichen Nahverkehr bundesweit nutzen. Reisen von mehreren Hundert Kilometern sind möglich, scheut man keine Herausforderung und hat ein gutes Sitzfleisch. Für Bundesverkehrsminister Volker Wissing ist das Ticket daher eine „Riesenchance“. So könnten die Anbieter zeigen, was der ÖPNV alles kann.
Gleichzeitig fürchten aber auch viele noch mehr überfüllte und verspätete Züge durch das Billigticket. Denn das deutsche Schienennetz ist aufgrund der vielen Baustellen jetzt schon überlastet.
Uns interessiert Ihre Meinung: Ist das Neun-Euro-Ticket eine gute Initiative, die vielleicht den ein oder anderen auch langfristig vom Auto in Bus und Bahn lockt? Kann es einen Beitrag zur Verkehrswende leisten? Werden Sie das Ticket nutzen und haben Sie vielleicht schon Reisepläne? Oder wird es wegen überfüllter Züge und Verspätungen nur zu Frust führen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in fünf Sätzen an forum@handelsblatt.com. Ausgewählte Beiträge veröffentlichen wir mit Namensnennung am Donnerstag gedruckt und online.
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