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Kommentar China gehört die Zukunft – das sollten auch Anleger wissen

Wenn es um China geht, dann spielt der Handelskonflikt mit den USA eine große Rolle. Dabei geht ein wichtiger Aspekt unter: die Chancen für Anleger.
08.01.2020 - 16:01 Uhr Kommentieren
China gehört die Zukunft – das sollten auch Anleger wissen Quelle: AFP
Börsentafel in Hangzhou

Chinesische Wertpapiere werden zunehmend in internationale Indizes aufgenommen.

(Foto: AFP)

Frankfurt. Durch die Handelsstreitereien zwischen den USA und China ist ein Thema untergegangen: Asien gehört die Zukunft. Das gilt speziell für China, gerade wo es wohl zu einer Teileinigung zwischen beiden Ländern kommen wird.

US-Präsident Donald Trump möchte sich sicherlich keine zweite Front leisten, nachdem er mit der gezielten Tötung des einflussreichen Generals Ghassem Soleimani eine Reaktion des Iran heraufbeschworen hatte, die prompt folgte. Das persische Land griff Militärstützpunkte im Irak an, die auch von US-Soldaten genutzt werden. Dies schürt die Furcht vor einer weiteren Eskalation der Krise.

Trotz aller Konflikte: Auf Dauer wird es unweigerlich zu einer Verschiebung der Wirtschaftsmächte kommen. Während die USA im laufenden Jahr voraussichtlich um etwa zwei Prozent wachsen werden, dürfte China fast beim Dreifachen liegen. Es wird nur rund ein Jahrzehnt dauern, bis die Asiaten die Amerikaner als größte Wirtschaftsmacht der Welt ablösen.

Durch sein Politikmotto „America first“ versucht Trump derzeit, die Globalisierung (zumindest in Teilen) zurückzudrehen. In die dadurch entstandenen wirtschaftlichen Lücken stoßen die Chinesen geschickt hinein. Mit ihrer Seidenstraßen-Initiative schaffen sie neue Absatzmärkte in Asien und Afrika und selbst in Europa; die Chinesen befeuern die eigene Bauindustrie, die fleißig Straßen und die Infrastruktur insgesamt in anderen Ländern aufbaut. Und sie sichern sich in Afrika Rohstoffe, um das Wachstum zu gewährleisten.

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    Gleichzeitig ziehen die Chinesen das Projekt „Made in China 2025“ durch, denn in Technologiebereichen wie bei Mobiltelefonchips oder bei Industrierobotern soll in fünf Jahren der Großteil der Produkte und Kernkomponenten aus dem eigenen Land kommen. Dieser Umbau schafft eine größere, betuchte Mittelschicht, die sich auch mehr leisten kann und will – etwa beim Konsum.

    Das alles wird unterstützt durch die zunehmende Öffnung Chinas im Finanzbereich und die Aufnahme der heimischen Wertpapiere in internationale Indizes. Sprich: Chinesische Aktien und Anleihen werden immer wichtiger. Von der Entwicklung können Anleger gut über spezialisierte Asienfonds oder börsennotierte Indexfonds, sogenannte ETFs, profitieren.

    Mehr: Als erster Digitalkonzern aus China hat DJI eine ganze Produktkategorie für Kunden auf der ganzen Welt etabliert. Acht von zehn Drohnen stammen von DJI.

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