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Kommentar Der Aktienmarkt zeigt im Januar gleiche Muster

Der Dax greift sein Rekordhoch aus dem Januar 2018 an. Heute wie damals sind für die gute Laune der Anleger auch saisonale Besonderheiten verantwortlich.
14.01.2020 - 13:03 Uhr Kommentieren
Auch wenn der Leitindex seinen jüngsten Aufschwung in dieser Woche noch nicht fortsetzte, zeigt die Tendenz nach oben. Quelle: obs
Deutsche Börse

Auch wenn der Leitindex seinen jüngsten Aufschwung in dieser Woche noch nicht fortsetzte, zeigt die Tendenz nach oben.

(Foto: obs)

Gut zwei Jahre ist es her, da hatte der Deutsche Aktienindex (Dax) sein aktuelles Rekordhoch erreicht. Bei 13.597 Punkten notierte das maßgebliche Börsenbarometer im Januar 2018. Auch wenn der Leitindex seinen jüngsten Aufschwung in dieser Woche noch nicht fortsetzte, so ist die Tendenz doch eindeutig: Die alten Hochs sind in Sichtweite. Gut möglich, dass es schon bald einen neuen Rekord gibt.

Heute wie damals sind für die gute Laune an den Börsen auch saisonale Besonderheiten verantwortlich. Der Januar ist nicht nur an den Aktienmärkten stets von Aufbruchstimmung geprägt. Die Anleger kommen frisch erholt aus dem Weihnachtsurlaub, sie beurteilen die wirtschaftliche Lage trotz manch gegenteiliger Nachricht weiterhin als gut. Das ist für viele Investoren bereits ein Grund, vermehrt etwas zu wagen.

Zudem bietet die aktuelle Börsenphase den Vorteil, dass selbst bei einer Fehleinschätzung der Lage noch genügend Zeit bliebe, um ein Minus im Portfolio wieder auszugleichen. Erst im Dezember müssen Großanleger und Fondsmanager zeigen, was sie in diesem Jahr an Rendite erwirtschaftet haben.

Eine weitere Strategie, die in der Vergangenheit immer wieder zu beobachten war, zeigt sich auch zu Beginn dieses Jahres. Papiere, die im Vorjahr besonders unter Druck standen, erfreuen sich im Januar neuer Beliebtheit. Entsprechend gehört der Zahlungsdienstleister Wirecard, der im Jahr 2019 gut 20 Prozent an Wert verlor, in den ersten Handelstagen des neuen Jahres zu den Gewinnern im Dax. Gleiches gilt ein Börsensegment tiefer im MDax für die Aktie von Thyssen-Krupp, die nach Verlusten von ebenfalls 20 Prozent im vergangenen Jahr sogar den Platz in der ersten Börsenliga räumen musste.

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    Die Verlierer von einst könnten ihren Abwärtstrend stoppen und die Trendwende einleiten, so der Gedanke derer, die gerade diese Werte wieder interessant finden. Beim Düngemittelproduzenten K+S und dem Autozulieferer Leoni, die im vergangenen Jahr rund 30 Prozent beziehungsweise gar fast zwei Drittel an Wert verloren hatten, ist der Abwärtstrend im Moment zumindest gestoppt. Der Januar zeigt damit auch in diesem Jahr die gleichen Muster wie in vielen Jahren davor.

    Mehr: Nach einem tollen Börsenjahr 2019 erwarten die Anleger nun eine Verschnaufpause am Aktienmarkt. Doch ein Aufschwung in Richtung 15.000 Punkte ist wahrscheinlicher.

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