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E-Bike Ultraleichter Hingucker aus Taiwan – das kann das Design-Pedelec Gogoro Eeyo

Der Roller-Hersteller Gogoro baut jetzt auch Pedelecs. Das Premierenmodell Eeyo kann sich trotz geringem Gewicht durchaus mit der Konkurrenz messen.
  • Mario Hommen
03.06.2020 - 14:40 Uhr 2 Kommentare
  • Spotpress
Auch in der günstigeren Version 1 ist das Eeyo mit 12,4 Kilogramm außergewöhnlich leicht Quelle: Gogoro
Leichtgewicht

Auch in der günstigeren Version 1 ist das Eeyo mit 12,4 Kilogramm außergewöhnlich leicht.

Taoyuan City Gogoro aus Taiwan hat sich bisher einen Namen als Hersteller smarter E-Roller gemacht. Jetzt wollen die Chinesen auch ins Pedelec-Geschäft einsteigen. Das erste Modell, das in zwei Varianten erhältliche Eeyo, zeichnet sich durch smarte Techniklösungen, außergewöhnliches Design und Leichtbau aus.

Optisch fällt das Eeyo durch sein besonders aufgeräumtes und vor allem luftiges Design ins Auge. Luftig wirkt der Rahmen, da er auf das sonst übliche Sitzrohr verzichtet. Zudem besteht die tragende Konstruktion aus Carbon, weshalb trotz E-Antrieb die leichtere Variante 1S nur 11,9 Kilogramm auf die Waage bringt.

Während viele andere spartanische Pedelecs Batterie und Elektronikbauteile im Rahmen integrieren, befinden sie sich beim Eeyo im Gehäuse des Nabenmotors, dem sogenannten Smartwheel. Die Verbindung zwischen Pedale und E-Motor stell ein Riemenantrieb her. Eine Gangschaltung gibt es nicht. Aufgrund der kompakten Bauweise fällt die Batterie mit 123 Wh klein aus, soll aber dennoch zwischen 65 bis 90 Kilometer Reichweite erlauben.

Die Pedelec-Technik konzentriert sich allein auf das sogenannte Smartwheel im Hinterrad Quelle: Gogoro
Smartes Hinterrad

Die Pedelec-Technik konzentriert sich allein auf das sogenannte Smartwheel im Hinterrad.

Beim leichteren 1S bestehen auch Bauteile wie der Lenker aus Carbon. Ein mit dem Smartwheel verbundenes Smartphone kann als Bordcomputer gentutz werden.  Quelle: Gogoro
Leichtbau an jeder Stelle

Beim leichteren 1S bestehen auch Bauteile wie der Lenker aus Carbon. Ein mit dem Smartwheel verbundenes Smartphone kann als Bordcomputer genutzt werden.

Ein Herausnehmen des Akkus zum Aufladen ist nicht möglich. Das Befüllen mit Strom soll gut zweieinhalb Stunden dauern. Ist das Smartphone des Nutzers mit entsprechender App gerüstet, lässt es sich mit dem Smartwheel verbinden. Dann sind unter anderem Software-Updates der Firmware sowie eine Nutzung des Handys als Bordcomputer möglich. Entfernt sich der Nutzer mit seinem verbundenen Smartphone vom Fahrrad, wird der Motor automatisch gesperrt, so dass ein Dieb nicht mit dem Eeyo spontan wegfahren kann.

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    Angesichts der Preise sollte der Besitzer sein Godoro-Pedelec dennoch zusätzlich sichern: Basismodell ist das 12,4 Kilogramm wiegende Eeyo 1 für umgerechnet rund 3.500 Euro, für das 500 Gramm leichtere 1S sind es gut 4.100 Euro. Zunächst wollen die Taiwanesen Kunden in ihrer Heimat sowie den USA bedienen. Noch in diesem Jahr soll es auch eine Version für Europa geben.

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    Nur 11,9 Kilogramm soll das besonders leichte Eeyo 1S auf die Waage bringen Quelle: Gogoro
    Aus dem Stand

    Durch sein leichtes Gewicht startet das Eeyo 1S auch schneller durch.

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    2 Kommentare zu "E-Bike: Ultraleichter Hingucker aus Taiwan – das kann das Design-Pedelec Gogoro Eeyo"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Zitat "Jetzt wollen die Chinesen auch ins Pedelec-Geschäft einsteigen. " - das ist doch eine bodenlose Frechheit. Das sind Taiwanesen. Die wünschen sich engere Beziehungen zu Deutschland - sagen mir meine Freunde in Taiwan.
      Dass sich die Bundesregierung aus wirtschaftlichen Gründen weigert Taiwan anzuerkennen, ist vollkommen unakzeptabel. Hauptsache die deutschen Konzerne dürfen in China Kasse machen und dabei auch gleichzeitig einen Technologietransfer, damit die Chinesen super Blaupausen haben, um uns Jahre später mit unseren eigenen Vorzügen zu schlagen. Engstirnige und kurzfristige Profitgier siegt vor Respekt gegenüber deutschen Arbeitern und Ingenieuren, die viele Technologien wettbewerbsfähig gemacht haben. Die Folgen werden wir in ein paar Jahren sehen.

    • So kompliziert kann es ja nicht sein Taiwan=Taiwanesen und nicht Chinesen. Besonders so kurz vor dem 4. Juni sollte man diesen beiden Länder nicht verwechseln. Am Ende des Artikels steht es auch schon korrekt :)

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