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GebrauchtwagenSo schneidet der VW T-Roc beim TÜV ab

Mit dem T-Roc schloss VW im Jahr 2017 die Lücke zwischen Golf und Tiguan. Innerhalb weniger Jahre ist das Modell zum Verkaufshit geworden. So schlägt er sich als Gebrauchter.Holger Holzer 28.11.2025 - 08:02 Uhr Quelle: SpotpressArtikel anhören
Der T-Roc zählt zu den Bestsellern bei VW. Foto: VW T-Roc

Köln. Mit dem T-Roc bewies VW ein glückliches Händchen. Der kompakte Crossover kam Ende 2017 auf den Markt und startete gleich erfolgreich durch. Er belegte deutschland- und europaweit erste bzw. vordere Plätze in den Zulassungsstatistiken. Nun kommt die zweite Generation auf den Markt, die erste ist zahlreich auf dem Gebrauchtwagenmarkt vertreten. Worauf Interessenten achten sollten, weiß der TÜV.

Qualität

Nicht nur bei den Käufern war und ist der T-Roc beliebt. Auch die TÜV-Experten sind mit dem Kompakt-SUV sehr zufrieden. Im aktuellen TÜV-Report 2026 schneidet er in der Kategorie SUV als Klassensieger ab, zudem kommt er in der Altersgruppe der sechs bis siebenjährigen Gebrauchten auf die geringste Mängelquote. Der T-Roc meistert die Prüfpunkte Fahrwerk, Licht, Bremsen und Umwelt bislang ohne Probleme.

Karosserie und Innenraum

Der 4,23 Meter lange VW T-Roc nutzt wie der Golf, Tiguan, Audi Q2, Seat Ateca oder Skoda Karoq den modularen Querbaukasten des Konzerns. Die bullige Front, markante Radkästen sowie große Schweller sorgen für ein eigenständige und gefälliges Design. Im Vergleich zum Golf bietet der Crossover bei voller Bestuhlung mehr Kofferraum, aber weniger Platz im Fond.

Das Ladevolumen variiert je nach Stellung der Rücksitzlehnen zwischen 392 und 1.237 Litern. Fahrer von VW-Konzernfahrzeugen finden sich im Inneren sofort zurecht. Mit dem Facelift Ende 2021 verbesserte VW die Innenraumanmutung. Statt aus Hartplastik gab es wieder Softtouch-Oberflächen. Ein digitales Kombiinstrument hielt Einzug und LED-Scheinwerfer waren nun immer Bestandteil der Serienausstattung.

Vergleichsweise selten zu finden ist das Cabrio. Foto: VW

Seit Anfang 2020 hat VW auch eine Cabrio-Variante im Angebot. Der Viersitzer verfügt über ein elektrisch sich schließendes oder öffnendes Stoffverdeck und streckt sich auf eine Länge von 4,37 Metern.

Motoren und Antrieb

Basis-Benzinmotor ist ein Einliter-Dreizylinder mit zunächst 85 kW/115 PS (seit Ende 2020: 81 kW/110 PS, seit Anfang 2024: wieder 115 PS). Der Turbo ist immer an ein manuelles Sechsganggetriebe und Frontantrieb gekoppelt. Der 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 110 kW/150 PS konnte optional mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) bestellt werden. Das Triebwerk war auch mit Allrad erhältlich.

Im Vergleich zum Golf bietet der Crossover bei voller Bestuhlung mehr Kofferraum Foto: VW

Immer Serie war 4x4-Antrieb und Siebengang-DSG bei dem Zweiliter-Triebwerk mit 140 kW/190 PS und bei dem leistungsstärksten T-Roc-Aggregat mit 221 kW/300 PS (R 4Motion). Die Normverbrauchswerte der Benziner liegen zwischen 5,1 und 8,5 Litern.

Das Dieselangebot umfasst einen 1,6-Liter-Motor mit 115 PS sowie einen Zweiliter in den Ausbaustufen mit 150 und 190 PS. Alternativ zum Frontantrieb ist der 150-PS-Motor auch mit Allrad-Antrieb bestellbar. Die 190-PS-Version war ab Werk mit Allrad ausgestattet, wurde aber mit dem Facelift aus dem Programm genommen. Gleichzeitig wurde der 1.6er gestrichen und durch einen 2,0-Liter mit ebenfalls 115 PS ersetzt. Die Verbrauchswerte bewegen sich im Schnitt zwischen 4,2 und 5,2 Litern.

Ausstattung und Sicherheit

Die Basisvariante „T-Roc“ war schon vergleichsweise ordentlich ausgestattet. Neben Radio und Klimaanlage zählen auch ein Spurhalteassistent und die City-Notbremsfunktion dazu. Gegen Aufpreis waren auch Posten wie adaptive Dämpfer und digitale Instrumente zu haben. Bei „Style“ konnten Erstbesitzer Armaturenbrett und die Türinnenverkleidungen durch farbige Dekoreinsätze farbenfroh aufpeppen.

Der 4,23 Meter lange VW T-Roc nutzt wie der Golf, Tiguan, Audi Q2, Seat Ateca oder Skoda Karoq den modularen Querbaukasten Foto: VW

Bei „Sport“ hingegen war eher sachliches Ambiente mit vielen Chromapplikationen im Innenraum angesagt. Mit dem Facelift hatte VW das Angebot an Komfort- und Assistenzsystemen erweitert, darunter Travel Assist, Side Assist, der vorausschauende Abstandstempomat sowie ein auch vorwärtseinparkender Parklenkassistent.

Fazit

Der T-Roc der ersten Generation ist ein echter Erfolgstyp und besticht neben praktischen Eigenschaften auch durch seine Qualität. Nach Auswertung von mobile.de werden aktuell rund 13.000 T-Roc-Modelle aus Vorbesitz auf dieser Plattform angeboten. Ab rund 10.000 Euro geht es los, für die Cabrio-Versionen muss man mindestens 16.000 Euro anlegen.

Erstpublikation: 25.11.2025, 10:13 Uhr.

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