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ArbeitsmarktBabyboomer verstärken den Fachkräftemangel in Deutschland

Knapp ein Viertel der Beschäftigten ist zwischen 55 und 65 Jahren alt. Wirtschaft und Sozialsysteme stehen vor gewaltigen Problemen. Ökonomen fordern das Ende einer Ausnahme-Regel.Barbara Gillmann, Frank Specht 02.10.2025 - 08:45 Uhr Artikel anhören
Beschäftigter am Arbeitsplatz: Der Anteil der Älteren in den Betrieben ist weiter gestiegen. Foto: Getty Images

Berlin. Der demografische Wandel in Deutschland zeigt sich mit Macht auf dem Arbeitsmarkt – und stellt einzelne Branchen vor gewaltige Herausforderungen. Von den 34,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im erwerbsfähigen Alter waren im vergangenen Jahr etwa 7,8 Millionen 55 bis unter 65 Jahre alt – das entspricht 23 Prozent.

Ein knappes Viertel der Beschäftigten wird also voraussichtlich in den kommenden zehn Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Das zeigt eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA), die dem Handelsblatt vorliegt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil dieser „Lebensälteren“, wie sie bei der BA heißen, bei knapp 17 Prozent.

„Die Babyboomer sind jetzt in dieser Altersgruppe angekommen“, sagte BA-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach. „Dadurch verzeichnen wir Rekordbeschäftigung bei den Lebensälteren.“ Die Entwicklung birgt gleich in mehrfacher Hinsicht Probleme, die sowohl Politik als auch Unternehmen lösen müssen.

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