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Eier-WerferTrotz Diebstahl und Böllern – Polizei spricht von friedlichem Halloween

Als Gruselgestalten verkleidet zogen Menschen durch die Straßen und feierten bis zum Morgen. Auch die Polizei war vereinzelt im Einsatz. Die Bilanz fällt friedlich aus. 01.11.2025 - 11:17 Uhr Artikel anhören
Ein Krankenwagen fährt nachts mit Blaulicht: Die Polizei spricht von wenigen Verletzten. Foto: Nicolas Armer/dpa

An einzelnen Orten flogen Eier und Böller, überwiegend blieb es friedlich. Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei der Polizei in allen Bundesländern gab es in der Halloween-Nacht zum Samstag keine größeren Zwischenfälle, auch wenn die Polizei insgesamt zu hunderten Einsätzen ausrückte. Vielerorts waren verkleidete Menschen auf den Straßen unterwegs, manche feierten bis in die Morgenstunden

Allein in Berlin war die Polizei mit rund 850 Kräften im Einsatz. In der Hauptstadt wie auch in anderen größeren Städten wurde Feuerwerk gezündet. In Berlin waren in den vergangenen Jahren Polizisten und Feuerwehrleute rund um Halloween teils auch mit Pyrotechnik angegriffen worden.

In Mittelfranken fand eine Mutter in der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter einen zwei Zentimeter langen Nagel. Das zwölf Jahre alte Mädchen habe das kleine Schokoladen-Ei beim Gehen von Tür zu Tür in Dinkelsbühl südwestlich von Nürnberg gesammelt, teilte die Polizei mit. Nun soll ermittelt werden, wie der Nagel in die Schokolade gelangte.

Im Saarland in St. Ingbert-Rohrbach hatte ein 78-Jähriger Kinder erwartet, Süßigkeiten bereitgestellt und die Tür unverschlossen gelassen haben. Ein noch unbekannter Mann soll nach Polizeiangaben die Wohnung betreten, „Süßes oder Saures“ gesagt, sich in der Wohnung umgesehen und eine Schmuckschatulle mitgenommen haben.

Der auf einen Rollator angewiesene Rentner habe vergeblich versucht, den Dieb noch am Arm festzuhalten. In der Schatulle soll Schmuck im Wert von 250 bis 300 Euro gewesen sein.

Notruf vorübergehend nicht mehr erreichbar

Junge Menschen sollen in Stuttgart ein Haus mit Eiern beworfen und eine Frau beinahe angefahren haben. Die 55-jährige Bewohnerin des Hauses hatte die vier bis fünf Verdächtigen bis zu deren Auto verfolgt, wie es von der Polizei hieß.

Als sie losfuhren, habe sich die Frau vom Wagen abgestoßen, um nicht überfahren zu werden. Dabei sei sie gestürzt und habe leichte Verletzungen erlitten. Sanitäter kümmerten sich um die Frau.

Im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach wurde der Notruf so oft gewählt, dass die Beamten nicht mehr sofort allen Anrufen nachgehen konnten. Einige Anrufer wegen Ruhestörungen hätten darauf verärgert reagiert, teilte die Polizei mit.

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Die Beamten zählten zudem neun Körperverletzungen in ihrem Dienstgebiet und appellierten in ihrer Mitteilung insbesondere an Jugendliche, „künftig rücksichtsvoller zu feiern“.

dpa
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