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Landwirtschaft Agrarministerin Klöckner hält an Erntehelfern aus Osteuropa fest – und warnt die Landwirte

Julia Klöckner appelliert an die Landwirte, auch bei der Ernte den strengen Hygieneregeln zu folgen. Landwirten, die sich nicht daran hielten, droht die Ministerin mit Sanktionen.
13.05.2020 - 17:00 Uhr Kommentieren
Fürsprecherin der Landwirte. Quelle: dpa
Julia Klöckner

Fürsprecherin der Landwirte.

(Foto: dpa)

Berlin Julia Klöckner ist zuletzt durch einen verunglückten Auftritt bei einer Kochshow aufgefallen: Die Bundeslandwirtschaftsministerin präsentierte sich auf Bild.de mit dem Fernsehkoch Johann Lafer, was gerade in den sozialen Netzwerken für Aufregung sorgte: Die Sendung wurde von der Supermarktkette Kaufland gesponsert, wovon die CDU-Politikerin, wie sie später beteuerte, nichts gewusst haben will.

In den Pfannen soll zudem wohl Fleisch der schlechtesten Haltungsform gebrutzelt haben. Dabei macht sich die Ministerin in ihren Reden für das Tierwohl stark. Ist es unbekümmert oder naiv, wie sich die Ministerin mitunter zeigt?

In ihrem jüngsten Auftritt hat sie sich nun wieder für die heimischen Landwirte eingesetzt – und sich professionell verhalten. Die Verbraucher hätten es in der Hand, diese zu unterstützen, indem sie regionale Produkte kaufen würden, sagte Klöckner am Mittwoch. Die Landwirte investierten viel Geld für die Einhaltung der Infektionsschutzregelungen, so Klöckner.

Sie hält es für notwendig, Saisonarbeiter vor allem aus Osteuropa zu beschäftigen. „Was Obst und Gemüse angeht, liegen wir in Deutschland unter dem Selbstversorgungsgrad“, sagte Klöckner. „Deshalb ist es wichtig, dass Ernten und Pflanzen möglich sind.“

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    Das Interesse ausländischer Erntehelfer hält sich bislang aber in Grenzen. Vom 9. April bis vergangene Woche seien nur gut 28.000 Saisonarbeiter nach Deutschland gekommen, sagte die Ministerin. Erlaubt waren jeweils 40.000 in den Monaten April und Mai. Klöckner hatte das beharrlich trotz strenger Grenzregelungen in der Regierung durchgesetzt. Denn eine Fürsprecherin der Branche will sie weiterhin sein.

    Was Obst und Gemüse angeht, liegen wir in Deutschland unter dem Selbstversorgungsgrad. Julia Klöckner (Bundesagrarministerin)

    Und so kündigte die Ministerin auch an, kommende Woche mit Innenminister Horst Seehofer (CSU) über das weitere Vorgehen in den nächsten Monaten zu sprechen. Schließlich beginne schon im Juni die Kirschenernte. Klöckner mahnte: Landwirte, die sich nicht an die Hygieneregeln hielten, sollen ausfindig gemacht und sanktioniert werden. Ihnen erlaubt die Ministerin keinerlei Fehltritte.

    Mehr: Wie die Fleischwirtschaft zum neuen Corona-Hotspot werden konnte

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