Linke-Politiker: „Es soll keine Milliardäre mehr geben“
Berlin. Die Migrationsdebatte hat das Thema Wirtschaft im Wahlkampf in den Hintergrund gerückt, obwohl es in den Umfragen mit an höchster Stelle rangiert. Was plant die Linke, für die darbende Wirtschaft im Land zu unternehmen? Was plant die Partei, um wieder Investitionen zu ermöglichen?
In einer neuen Podcast-Serie sprechen Handelsblatt-Redakteure mit den Generalsekretären und Bundesgeschäftsführern der im Bundestag vertretenen Parteien über deren Wirtschafts- und Finanzprogramm im aktuellen Bundestagswahlkampf.
Hören Sie jetzt das ganze Gespräch:
Linke-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling: „Es soll keine Milliardäre mehr geben“
Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Janis Ehling, erzählt, warum Menschen trotz Wirtschaftskrise weniger arbeiten sollten. Er sagt, wie seine Partei mit einem erhöhten Mindestlohn die Nachfrage ankurbeln will und warum es keine Milliardäre mehr geben sollte.
„Wer Milliardär ist, hat sein Einkommen im Regelfall nicht selbst erarbeitet“, sagt Ehling. „Ab einer bestimmten Summe Geld wird man sowieso nicht mehr glücklicher. Das Einkommen beziehungsweise Vermögen, was da rumliegt, kann wirtschaftlich wesentlich sinnvoller eingesetzt werden.“